{"id":1324,"date":"2019-11-03T00:00:00","date_gmt":"2019-11-02T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/floxik.de\/magazin\/2019\/11\/03\/allergie-beim-hund\/"},"modified":"2024-05-31T09:58:18","modified_gmt":"2024-05-31T07:58:18","slug":"allergie-beim-hund","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/floxik.de\/magazin\/gesundheit\/allergie-beim-hund\/","title":{"rendered":"Allergie beim Hund"},"content":{"rendered":"<p>Allergie beim Hund: Es ist sehr h\u00e4ufig zu beobachten, dass Hunde sich pl\u00f6tzlich kratzen oder vermehrt dazu tendieren, sich in die Pfoten oder Beine zwicken. Nicht immer ist ein Parasitenbefall oder eine Hautkrankheit die Ursache. Vielmehr leiden immer mehr Hunde unter einer Allergie, die durch verschiedene Faktoren ausgel\u00f6st werden kann.<\/p>\n<p>Rund f\u00fcnfzehn bis zwanzig Prozent aller Hunde entwickeln im Laufe ihres Lebens eine Allergie, die zum Teil mit einem enormen Leidensdruck einhergeht. Da nicht selten Kreuzallergien vorliegen und die Symptome auf verschiedene Krankheiten hindeuten, ist eine eingehende Untersuchung beim Tierarzt notwendig, bevor eine endg\u00fcltige Diagnose gestellt werden kann.<\/p>\n<p>Wir erl\u00e4utern Ihnen in dem folgenden Ratgeber, wie Sie eine Allergie erkennen, welche Formen der Allergie bei einem Hund existieren und wie Sie diese effizient behandeln k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2>Das Wichtigste auf einen Blick:<\/h2>\n<ul>\n<li><strong>Rund f\u00fcnfzehn bis zwanzig Prozent aller Hunde erleiden im Laufe ihres Lebens eine Allergie.<\/strong> Zwar kann eine Allergie beim Hund in jedem Lebensjahr auftreten \u2013 allerdings wird diese zumeist im zweiten oder dritten Lebensjahr das erste Mal beobachtet. Der Grund hierf\u00fcr liegt darin, dass der Hund zun\u00e4chst \u00fcber eine gewisse Zeit mit dem Allergen in Kontakt treten muss, bis erste allergische Reaktionen auftreten.<\/li>\n<li><strong>Es gibt verschiedene Formen der Allergie beim Hund.<\/strong> Zu den h\u00e4ufigsten Allergien beim Hund z\u00e4hlen die Flohallergie, die Hundefutterallergie und die Atopische Dermatitis. Eine Allergie beim Hund wird nicht immer sofort diagnostiziert. Um eine Allergie beim Hund feststellen zu k\u00f6nnen, nimmt der Tierarzt daher in der Regel verschiedene Bluttests, Allergietests sowie klinische Ausschlussverfahren vor.<\/li>\n<li>Grunds\u00e4tzlich l\u00e4sst sich eine Allergie beim Hund <strong>vor allem durch die Beseitigung und Vermeidung der Allergene behandeln.<\/strong> Bei einer Atopischen Dermatitis ist dies jedoch nicht so einfach, sodass in der Regel eine Desensibilisierung des Hundes erfolgt. Bei dieser Desensibilisierung werden dem Hund in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden die Allergene gespritzt, sodass der K\u00f6rper langsam an die Substanzen gew\u00f6hnt wird.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Was ist die Allergie beim Hund?<\/h2>\n<p>Eine Allergie beim Hund ist <strong>eine Erkrankung des Immunsystems,<\/strong> die durch \u00dcberempfindlichkeitsreaktionen gegen\u00fcber sogenannten Allergenen zum Ausdruck kommt. Dies bedeutet, dass der K\u00f6rper des Tieres die Allergene als unvertr\u00e4glich einordnet und bei einem wiederholten Kontakt eine allergische Reaktion folgt.<\/p>\n<p>Diese allergische Reaktion ist ein nat\u00fcrlicher Abwehrmechanismus des Hundes und dient der Bek\u00e4mpfung der jeweiligen Substanzen. Zu den am meisten verbreiteten Allergien beim Hund z\u00e4hlen die Futtermittelallergie, die Flohallergie sowie die Atopische Dermatitis.<\/p>\n<p>Zwar kann ein Hund von Geburt an eine Tendenz zu der Entwicklung einer Allergie in sich tragen &#8211; allerdings wird diese erst vollends ausgel\u00f6st, wenn das Tier in einer entsprechenden H\u00e4ufigkeit mit dem Allergen in Kontakt kam.<\/p>\n<p>Oftmals ist eine Allergie beim Hund im zweiten oder dritten Lebensjahr zu beobachten, wobei auch j\u00fcngere und \u00e4ltere Tiere jederzeit eine Allergie entwickeln k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Der Grund besteht darin, dass der Hund erst \u00fcber einen gewissen Zeitraum mit den Allergen in Kontakt kommen muss. Daher sind insbesondere Futtermittelunvertr\u00e4glichkeiten in jedem Hundealter pr\u00e4sent.<\/p>\n<div id=\"attachment_7167\" style=\"width: 835px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7167\" class=\"size-full wp-image-7167\" src=\"https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Allergie-beim-Hund.jpg\" loading=\"lazy\" alt=\"Die Allergie beim Hund\" width=\"825\" height=\"529\" \/><p id=\"caption-attachment-7167\" class=\"wp-caption-text\">Die Allergie beim Hund kann das Leben des Hundes ziemlich beeintr\u00e4chigen. | Foto: willeecole \/ Depositphotos.com<\/p><\/div>\n<h2>Symptome bzw. Anzeichen bei einer Allergie beim Hund<\/h2>\n<p>Wenn Ihr Hund von einer Allergie betroffen ist, dann zeigt sich diese anhand verschiedenster Symptome. Die genauen Beschwerden k\u00f6nnen variieren und werden oftmals durch die vorliegende Allergieform bestimmt.<\/p>\n<p>Da die Entstehung einer Allergie meist schleichend von statten geht und in der Regel einen l\u00e4ngeren Kontakt mit den Allergenen voraussetzt, werden manche Anzeichen erst nach Monaten oder Jahren wirklich bemerkt.<\/p>\n<p>Daher empfehlen wir Ihnen, das Verhalten Ihres Hundes genau im Blick zu behalten und sich bei kleinsten Ver\u00e4nderungen direkt an den Tierarzt zu wenden.<\/p>\n<p>Zu den m\u00f6glichen Symptomen einer Allergie beim Hund z\u00e4hlen mitunter:<\/p>\n<ul>\n<li>Juckreiz<\/li>\n<li>Hautr\u00f6tungen<\/li>\n<li>Entz\u00fcndungen der Haut<\/li>\n<li>Ohrenentz\u00fcndungen<\/li>\n<li>Husten<\/li>\n<li>Atemnot<\/li>\n<li>Niesen<\/li>\n<li>\u00dcbelkeit<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/floxik.de\/magazin\/gesundheit\/durchfall-beim-hund-was-hilft\/\"  >Durchfall<\/a> sowie<\/li>\n<li>Erbrechen.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Flohallergie<\/h2>\n<p>Ein Flohbefall ist in der Regel sehr belastend f\u00fcr einen Hund und erfordert ein schnelles Handeln des Besitzers. Da schon allein die Existenz von <a href=\"https:\/\/floxik.de\/magazin\/gesundheit\/floehe-beim-hund\/\"  >Fl\u00f6hen<\/a> einen unangenehmen Juckreiz bei Ihrem Vierbeiner ausl\u00f6st, wird die Flohallergie oftmals nicht direkt erkannt.<\/p>\n<p>Eine Flohallergie beim Hund wird n\u00e4mlich nicht durch den Floh selbst, <strong>sondern durch den Flohspeichel ausgel\u00f6st.<\/strong> In dem Speichel des Flohs sind bestimmte Eiwei\u00dfverbindungen enthalten, auf die Ihr Hund allergisch reagieren kann.<\/p>\n<p>Die Symptome einer Flohallergie beim Hund k\u00f6nnen sich auf vielf\u00e4ltige Art und Weise \u00e4u\u00dfern. Ein charakteristisches Merkmal ist ein ausgepr\u00e4gter Juckreiz, der sich zumeist auf die hintere K\u00f6rperh\u00e4lfte verlagert. Auch Haarausfall, Hautr\u00f6tungen sowie Entz\u00fcndungen sind bei einer Flohallergie beim Hund sehr oft zu beobachten.<\/p>\n<p>Eine Flohallergie beim Hund l\u00e4sst sich meist durch das Untersuchen der Haut sowie des Fells bei dem Hund feststellen. Sofern der Tierarzt Fl\u00f6he oder Flohkot auf dem Hund ausfindig machen kann, liegt der Verdacht nahe, dass das Tier bereits von einer Flohallergie betroffen ist.<\/p>\n<p>Die wirksamste Behandlung einer Flohallergie beim Hund besteht in der gezielten Beseitigung der Fl\u00f6he mittels bestimmten Sprays oder Spot-ons. Hierzu z\u00e4hlen beispielsweise <strong>das \u201eARDAP Spot-on f\u00fcr Hunde\u201c f\u00fcr 12,59 Euro, das \u201eFleaEx Flohspray f\u00fcr Hunde\u201c f\u00fcr 12,99 Euro oder das \u201eAniForte Floh-EX Spray\u201c f\u00fcr 19,90 Euro.<\/strong> Bei dieser Behandlung wird nicht nur der Hund ber\u00fccksichtigt, sondern auch sein direktes Umfeld.<\/p>\n<p>Dies bedeutet, dass auch das Hundebettchen, die <a href=\"https:\/\/floxik.de\/magazin\/zubehoer\/hundematratze\/\"  >Hundematratze<\/a> oder der Lieblingsplatz Ihres Vierbeiners auf Fl\u00f6he untersucht sowie entsprechend behandelt werden muss.<\/p>\n<h2>Atopische Dermatitis<\/h2>\n<p>Bei der Atopischen Dermatitis entstehen sichtbare Hautver\u00e4nderungen, die durch den Kontakt mit diversen Substanzen der Umwelt erzeugt werden.<\/p>\n<p>In der Regel <strong>z\u00e4hlen Pollen, Gr\u00e4ser, Milben oder Schimmelpilze zu den Allergenen, <\/strong>die entweder auf die Haut oder in die Atemwege des Hundes gelangen.<\/p>\n<p>Zu den typischen Symptomen einer Atopischen Dermatitis z\u00e4hlen entz\u00fcndete Hautstellen im Bereich des Kopfes, des Nackens oder der Ohren.<\/p>\n<p>Auch die Leistengegend oder die Pfoten k\u00f6nnen von den Entz\u00fcndungen betroffen sein. Weiterhin wird bei dieser Allergieform oftmals ein starkes Jucken sowie Lecken bei dem Hund beobachtet sowie auch die Entstehung kahler Stellen.<\/p>\n<p>Eine Atopische Dermatitis tritt bei Hunden h\u00e4ufig im zweiten oder dritten Lebensjahr auf und kann <strong>durch den Tierarzt mittels eines <\/strong>Blut- und Intrakutantests diagnostiziert werden. Sofern die Atopische Dermatitis nur in bestimmten Jahreszeiten auftritt, ist sie meist durch einen Bl\u00fcten- oder Pollenflug bedingt.<\/p>\n<p>Bei dieser Allergieform sollte der Kontakt mit den Allergenen m\u00f6glichst vermieden bzw. diese nach M\u00f6glichkeit beseitigt werden. Auch besteht bei einzelnen Substanzen die M\u00f6glichkeit, das Tier langsam an die Allergene zu gew\u00f6hnen, sodass der K\u00f6rper des Hundes diese nicht mehr durch eine allergische Reaktion abwehrt.<\/p>\n<h2>Hundefutterallergie<\/h2>\n<p>Auch eine Futtermittelallergie tritt immer h\u00e4ufiger beim Hund auf und treten <strong>oftmals als Begleiterscheinung anderer Allergien sowie bei einem geschw\u00e4chten Immunsystem auf. <\/strong>Die Hundefutterallergie wird durch bestimmte Bestandteile des <a href=\"https:\/\/floxik.de\/magazin\/hundefutter-test\/\"  >Futters<\/a> ausgel\u00f6st, zu denen in erster Linie tierische Eiwei\u00dfquellen, Milchprodukte oder Getreide z\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Eine Hundefutterallergie zeigt sich durch pl\u00f6tzlich auftretende Entz\u00fcndungen der Haut, starken Juckreiz, chronische Ohrenentz\u00fcndungen sowie Beeintr\u00e4chtigungen des Magen-Darm-Traktes. Um die Allergene genau eingrenzen und eine gezielte Diagnose aussprechen zu k\u00f6nnen, muss der Hund in der Regel rund acht bis zw\u00f6lf Wochen Di\u00e4t halten.<\/p>\n<p>Durch diese Di\u00e4t kann der genaue Ausl\u00f6ser f\u00fcr die Allergie ermittelt und k\u00fcnftig von dem Speiseplan des Hundes gestrichen werden. W\u00e4hrend dieser Di\u00e4t wird der Hund ausschlie\u00dflich mit Zutaten gef\u00fcttert, die er noch nicht kennt. Hierzu z\u00e4hlen beispielsweise Strau\u00dfen- oder K\u00e4ngurufleisch sowie Kartoffeln. Dies ist notwendig, um die Entwicklung weiterer allergischer Reaktionen zu vermeiden.<\/p>\n<p>Nachdem eine Schonfrist eingehalten wurde, k\u00f6nnen nun einzelne Proteine in kleinen Mengen in das Futter gemischt werden. An dieser Stelle ist es wichtig, dass der Besitzer ein genaues Protokoll \u00fcber alle Zutaten f\u00fchrt, um nachvollziehen zu k\u00f6nnen, wann die allergischen Reaktionen wieder eingesetzt haben.<\/p>\n<p>Wurde ein Futterbestandteil als Allergen identifiziert, sollte es dem Hund vorerst nicht mehr gef\u00fcttert werden. Nun werden w\u00e4hrend dieser Di\u00e4t auch andere Bestandteile, wie beispielsweise Getreide- oder Milchprodukte, probeweise mit dem Futter vermengt und diese ebenfalls auf ihre Vertr\u00e4glichkeit getestet.<\/p>\n<p>Durch dieses Vorgehen k\u00f6nnen nach dieser Schonfrist alle Allergene in dem Hundefutter ermittelt werden, um die Ern\u00e4hrung des Hundes anschlie\u00dfend gezielt umstellen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2>Was tun im Falle einer Allergie beim Hund?<\/h2>\n<p>Sofern Sie pl\u00f6tzliche Ver\u00e4nderungen bei Ihrem Hund wahrnehmen, <strong>sollten Sie selbstreden nicht lange warten, sondern direkt einen Tierarzt konsultieren.<\/strong> Wenn das Vorliegen einer Allergie beim Hund vermutet wird, gibt es zudem Tier\u00e4rzte, die sich speziell auf dieses Fachgebiet konzentrieren.<\/p>\n<p>An dieser Stelle sei erw\u00e4hnt, dass eine Allergie beim Hund ein sehr komplexes Thema ist, da sie viele verschiedene Beschwerdebilder umfasst. Auch l\u00e4sst sich eine Allergie beim Hund nicht immer bei der ersten Behandlung diagnostizieren, sondern wird zumeist durch verschiedenste Untersuchungen festgestellt.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst ist es wichtig, dass Sie dem Arzt \u00fcber s\u00e4mtliche Krankheitssymptome unterrichten sowie \u00fcber deren erstmaliges Auftreten. Beachten Sie an dieser Stelle, dass manche Allergien nur saisonal in Erscheinung treten und die Symptome daher beispielsweise im Winter pl\u00f6tzlich abklingen k\u00f6nnen. In diesem Zusammenhang k\u00f6nnen sogar Videos dem Tierarzt helfen, da diese das Verhalten des Vierbeiners genau dokumentieren.<\/p>\n<p>Im n\u00e4chsten Schritt kommen Blut- und Allergietests zum Einsatz, um die m\u00f6gliche Ursache der Beschwerden eingrenzen zu k\u00f6nnen. In einem sogenannten klinischen Ausschlussverfahren untersucht der Tierarzt Ihren Vierbeiner quasi St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck auf alle infrage kommenden Krankheiten, auf die die Symptome hindeuten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Bei dem Verdacht auf eine Futtermittelallergie kommt die bereits erw\u00e4hnte Di\u00e4t zum Einsatz, um die Allergene in dem Hundefutter ausfindig zu machen. Erst dann kann eine Allergie beim Hund sicher diagnostiziert werden.<\/p>\n<p>Um eine Allergie beim Hund feststellen zu k\u00f6nnen, kommen zusammenfassend folgende Verfahren zum Einsatz:<\/p>\n<ul>\n<li>Blutuntersuchung<\/li>\n<li>Allergietest (Intrakutantest)<\/li>\n<li>Klinisches Ausschlussverfahren sowie<\/li>\n<li>Ausschlussdi\u00e4t.<\/li>\n<\/ul>\n<div id=\"attachment_7170\" style=\"width: 835px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7170\" class=\"size-full wp-image-7170\" src=\"https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Hund-wird-auf-Allergie-untersucht.jpg\" loading=\"lazy\" alt=\"Hund wird auf Allergien untersucht\" width=\"825\" height=\"549\" \/><p id=\"caption-attachment-7170\" class=\"wp-caption-text\">Hund wird auf Allergien untersucht. | Foto:\u00a0MichalLudwiczak \/ Depositphotos.com<\/p><\/div>\n<h2>Die Behandlung einer Allergie beim Hund<\/h2>\n<p>Da eine Allergie beim Hund zumeist mit unangenehmen Begleiterscheinungen einhergeht, verschreibt der Tierarzt oftmals Medikamente, die jedoch nur auf die Symptomatiken abzielen. Um eine Allergie beim Hund jedoch gezielt bek\u00e4mpfen zu k\u00f6nnen, muss in erster Linie der Ausl\u00f6ser identifiziert und beseitigt bzw. komplett vermieden werden.<\/p>\n<p>Bei einer Hundefutterallergie <strong>kommt die bereits erw\u00e4hnte <\/strong><strong>Ausschlussdi\u00e4t<\/strong><strong>\u00a0zum Tragen, <\/strong>um den allergieausl\u00f6senden Futtermittelbestandteil ermitteln zu k\u00f6nnen. Sofern Sie einzelne Proteine oder andere Bestandteile des Futters als Allergen identifizieren konnten, muss die F\u00fctterung langfristig und konsequent angepasst werden.<\/p>\n<p>Die allergieausl\u00f6senden Futtermittelbestandteile sollten daher auf Lebenszeit nicht mehr an den Hund gef\u00fcttert werden. <strong>\u00dcbrigens bieten viele Hersteller <\/strong>spezielles Allergiefutter an, das ausschlie\u00dflich Eiwei\u00dfe enth\u00e4lt, die neu f\u00fcr das Tier sind oder bei dem die einzelnen Aminos\u00e4uren so stark aufgespalten wurden, dass sie von dem Immunsystem des Hundes nicht mehr als Aminos\u00e4uren eingeordnet werden.<\/p>\n<p>Wenn auch mitunter das gezielte BARFen bei einer Hundefutterallergie ebenfalls sehr erfolgsversprechend ist, so sollte dieses Vorgehen jedoch ebenfalls im Vorfeld mit dem Tierarzt abgesprochen werden.<\/p>\n<p>Liegt eine Flohallergie vor, so verschafft in der Regel <strong>die gezielte Vernichtung der Fl\u00f6he eine schnelle Linderung. <\/strong>An dieser Stelle sollten Sie jedoch nicht vergessen, auch das Umfeld, wie beispielsweise die Couch oder das Hundebettchen, restlos von Fl\u00f6hen zu befreien.<\/p>\n<p>In der Regel kommen hierbei Umgebungssprays, <a href=\"https:\/\/floxik.de\/magazin\/zubehoer\/hundeshampoo\/\"  >Shampoos<\/a> sowie Spot-on-Produkte zum Einsatz, die die Fl\u00f6he gezielt abt\u00f6ten. Zudem macht es Sinn, das Tier regelm\u00e4\u00dfig auf Fl\u00f6he und andere Parasiten zu untersuchen.<\/p>\n<p>Wurde jedoch eine Atopische Dermatitis bei Ihrem Hund festgestellt, so gestaltet sich der Fall etwas komplexer. Zwar kommt Ihre Fellnase nicht zu jeder Jahreszeit mit Pollen oder Gr\u00e4sern in Kontakt \u2013 allerdings lassen sich diese im Fr\u00fchjahr nicht beseitigen.<\/p>\n<p><strong>In diesem Fall macht eine sogenannte Desensibilisierung Sinn, <\/strong>durch die der Hund mit einem individuell hergstellten Allergenextrakt langsam an die Allergene gew\u00f6hnt wird. \u00dcber einen Zeitraum von mehreren Monaten werden dem Tier in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden kleine Mengen des Allergens gespritzt und bis zu einer maximalen Dosis langsam gesteigert.<\/p>\n<p>Durch dieses langsame und sich steigernde Heranf\u00fchren an die Substanz, tritt im Bestfall ein Gew\u00f6hnungseffekt ein, sodass sich allergischen Reaktionen vermindern oder idealerweise garnicht mehr auftreten. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Hund mit Erfolg desensibilisieren l\u00e4sst, bel\u00e4uft sich auf rund siebzig Prozent.<\/p>\n<p>Um k\u00fcnftig die Belastung durch Hausstaubmilben zu vermindern, bietet es sich beispielsweise an, Teppichb\u00f6den durch Parkett zu ersetzen. Zudem bietet es sich an, das Hundebett mit Allergikerbettw\u00e4sche \u00fcberzuziehen.<\/p>\n<p>Da Hausstaubmilben in der Regel insbesondere im Schlafzimmer in geh\u00e4ufter Form auftreten, sollte sich der Hund in diesem Raum nach M\u00f6glichkeit nicht mehr aufhalten.<\/p>\n<div class=\"su-note\"  style=\"border-color:#e4e0be;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;\"><div class=\"su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim\" style=\"background-color:#fefad8;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;\">\u00dcbrigens lassen sich viele Hausstaubmilben nicht nur durch gezieltes Staubsaugen abt\u00f6ten, sondern mitunter auch durch den Einsatz von Pr\u00e4paraten, die bei der <a href=\"https:\/\/floxik.de\/magazin\/zubehoer\/zeckenmittel-fuer-hunde\/\"  >Bek\u00e4mpfung von Fl\u00f6hen<\/a> zum Einsatz kommen.<\/div><\/div>\n<h2>Medikamente bei einer Allergie beim Hund<\/h2>\n<p>Insbesondere bei dem Vorliegen einer Atopischen Dermatitis ist es notwendig, den Leidensdruck des Tieres zu reduzieren und eine Symptombehandlung vorzunehmen. An dieser Stelle werden in der Regel Medikamente verschrieben, die den Juckreiz unterbinden und das Abheilen von Hautentz\u00fcndungen f\u00f6rdern.<\/p>\n<h3>Kortison<\/h3>\n<p>Kortison erweist sich bei der Bek\u00e4mpfung von Juckreiz und Entz\u00fcndungen als sehr wirkungsvoll. Allerdings geht der Einsatz von Kortison mit einer ganzen Bandbreiter erheblicher Nebenwirkungen einher. <strong>Daher sollte Kortison nur nach genauer Absprache mit dem Tierarzt sowie ausschlie\u00dflich f\u00fcr einen kurzen Zeitraum verabreicht werden.<\/strong><\/p>\n<h3>Antihistaminika<\/h3>\n<p>Auch Antihistaminika z\u00e4hlen zum Behandlungsfeld bei einer Allergie beim Hund und k\u00f6nnen unangenehmen Juckreiz lindern. Pr\u00e4parate, wie beispielsweise Cetirizin oder Diphenhydramin besitzen <strong>zwar ein recht geringes Nebenwirkungsspektrum<\/strong> \u2013 allerdings sind diese nur bei rund 20 Prozent aller Hunde wirklich wirkungsvoll.<\/p>\n<p>Zudem tritt die Wirkung von Antihistaminika oftmals erst nach rund zwei Wochen ein. Verabreicht werden Antihistaminika in Form von Tropfen, Tabletten oder Saft, die dem Hund ein- bis zweimal pro Tag zugef\u00fchrt werden. Zwar bieten Antihistaminika eine unterst\u00fctzende Vorbeugung gegen eine Allergie beim Hund \u2013 bei akuten Beschwerden finden sie jedoch seltener Anwendung.<\/p>\n<h3><strong>Januskinase-Hemmer<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Januskinase-Hemmer<\/strong> z\u00e4hlen ebenfalls zu den Medikamenten, die bei einer Allergie beim Hund oftmals verordnet werden. Ein bekannter Wirkstoff der Klasse der Januskinase-Hemmer ist Oclacitinib, der beispielsweise in dem Pr\u00e4parat Apoquel vorkommt. Apoquel wird ebenfalls zur Linderung von Juckreiz eingesetzt und verspricht eine schnelle Besserung der Symptome.<\/p>\n<p>So ist oftmals schon nach einem Behandlungstag ein sp\u00fcrbarer R\u00fcckgang von Juckreiz und Entz\u00fcndungen sichtbar. Zwar k\u00f6nnen bei der Gabe von Apoquel einzelne Nebenwirkungen auftreten \u2013 allerdings ist das Pr\u00e4parat deutlich vertr\u00e4glicher als beispielsweise Kortison. Zu den m\u00f6glichen Nebenwirkungen bei Apoquel z\u00e4hlen \u00dcbelkeit, Erbrechen oder Durchfall sowie ein erh\u00f6htes Infektrisiko. Apoquel ist in Form von Tabletten verf\u00fcgbar, die dem Hund direkt verabreicht werden.<\/p>\n<h3>Cyclosporin<\/h3>\n<p>Auch der Wirkstoff Cyclosporin geh\u00f6rt zu der Klasse der Immunsuppressiva, der beispielsweise in dem Pr\u00e4parat Atopica zum Einsatz kommt, verspricht eine ebenso gute Linderung, wie beispielsweise Januskinase-Hemmer. Allerdings kann der Wirkeintritt bis zu vier Wochen ins Anspruch nehmen, sodass Mittel, wie Atopica, bei akuten Beschwerden eher nicht gew\u00e4hlt werden sollten.<\/p>\n<p>Die Vertr\u00e4glichkeit von Atopica f\u00e4llt demgegen\u00fcber recht gut aus, sodass lediglich vor\u00fcbergehende Nebenwirkungen, wie beispielsweise Beeintr\u00e4chtigungen des Magen-Darm-Traktes oder Warzenbildung, zu beobachten sind. Daher eignen sich Pr\u00e4parate mit Cyclosporin vor allem zur l\u00e4ngeren und vorbeugenden Einnahme.<\/p>\n<p>Allerdings sollte hierbei bedacht werden, dass Cyclosporin, \u00e4hnlich wie Januskinase-Hemmer, das Immunsystem des Tieres unterdr\u00fccken und es daher h\u00e4ufiger zu Infekten kommen kann. Mittel mit dem Wirkstoff Cyclosporin werden in der Regel in Form von Tabletten verabreicht, die bequem in das Futter gemischt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Egal, welches Medikament zum Einsatz kommt: Grunds\u00e4tzlich sollte stets die niedrigste Dosis gew\u00e4hlt werden, um die Nebenwirkungen auf einem m\u00f6glichst niedrigen Level zu halten. Damit die oben genannten Medikamente auch in geringen Mengen eine bestm\u00f6gliche Wirkung entfalten, k\u00f6nnen Sie zus\u00e4tzlich unterst\u00fctzende Ma\u00dfnahmen unternehmen, um die Symptome der Allergie beim Hund zu lindern.<\/p>\n<p>Welche Alternativen Methoden sich bei einer Allergie beim Hund anbieten, verraten wir Ihnen in dem folgenden Abschnitt.<\/p>\n<h2>Alternative Methoden bei einer Allergie beim Hund<\/h2>\n<p>Wenn Ihr Hund unter einer Allergie leidet, dann k\u00f6nnen Sie einige alternative Methoden anwenden, um die Symptome zu lindern und das Tier zu st\u00e4rken. Zudem kann dank dieser alternativen Methoden die Dosis der eingesetzten Medikamente auf einem m\u00f6glichst niedrigen Level gehalten werden.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst gibt es verschiedene Nahrungserg\u00e4nzungsmittel, die das Wohl Ihres Hundes bei einer Allergie positiv beeinflussen k\u00f6nnen. Insbesondere die Zufuhr von Omega-3-Fetts\u00e4uren st\u00e4rkt die Hautbarriere sowie das Fell des Tieres und lindert Entz\u00fcndungen.<\/p>\n<p>An dieser Stelle bieten sich entweder hochwertige \u00d6l-Pr\u00e4parate, spezielles Hundefutter mit einem hohen Anteil an Omega-3-Fetts\u00e4uren oder Pr\u00e4parate zum Auftragen auf die Haut an. Zur direkten Zugabe zum Hundefutter eignen sich in der Regel kaltgepresste Fisch\u00f6le, Distel\u00f6l oder Lein\u00f6l, wobei <a href=\"https:\/\/floxik.de\/magazin\/gesundheit\/lachsoel-hund\/\"  >Lachs\u00f6l<\/a> besonders h\u00e4ufig angewendet wird.<\/p>\n<p>Bevorzugen Sie bei dem Kauf von Omega-3-Produkten ausschlie\u00dflich hochwertige Pr\u00e4parate und verwenden Sie keinesfalls Mittel, die f\u00fcr den Menschen gemacht sind.<\/p>\n<p>Zu beliebten Mitteln mit Omega-3-Fetts\u00e4uren z\u00e4hlen beispielsweise \u201ebarf-alarm Premium Lachs\u00f6l f\u00fcr Hunde\u201c f\u00fcr 12,99 Euro oder \u201eNutrani Omega-3 Lachs\u00f6l f\u00fcr Hunde\u201c f\u00fcr 13,99 Euro. Da bei einer Allergie beim Hund in der Regel das Immunsystem des Tieres stark beeintr\u00e4chtigt ist, macht der Einsatz eines immunst\u00e4rkenden Hundefutters oder Nahrungserg\u00e4nzungsmittel f\u00fcr den Hund zudem ebenfalls Sinn.<\/p>\n<p>Damit Sie die Haut Ihres Hundes gezielt von Allergenen befreien k\u00f6nnen, leisten erfrischende B\u00e4der, Shampoos sowie eine ausreichende Hautpflege eine wichtige Vorarbeit. An dieser Stelle sollten Sie jedoch im Vorfeld eingehend R\u00fccksprache mit Ihrem Tierarzt halten, um auch die richtige Pflege f\u00fcr Ihr Tier zu ermitteln.<\/p>\n<p>Ein falsches Shampoo kann die Haut des Tieres andernfalls nur zus\u00e4tzlich reizen und bestehende Entz\u00fcndungen verschlimmern. Beobachten Sie daher nach dem Einsatz entsprechender Pflegeprodukte, ob die Symptome abklingen oder gar st\u00e4rker geworden sind.<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Eine Allergie beim Hund ist nicht immer leicht zu erkennen und geht doch mit einem enorm hohen Leidensdruck f\u00fcr das Tier einher. Daher ist es wichtig, dass Sie kleinste Ver\u00e4nderungen genau im Auge behalten und bei auftretenden Symptomen unverz\u00fcglich einen Tierarzt aufsuchen.<\/p>\n<p>Zwar l\u00e4sst sich eine Diagnose nicht immer sofort stellen \u2013 daf\u00fcr lassen sich die Beschwerden bei einer Allergie beim Hund jedoch mit der richtigen Behandlung langfristig beheben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Allergie beim Hund: Es ist sehr h\u00e4ufig zu beobachten, dass Hunde sich pl\u00f6tzlich kratzen oder vermehrt dazu tendieren, sich in die Pfoten oder Beine zwicken&#8230;.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":1325,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_uag_custom_page_level_css":"","footnotes":""},"categories":[2],"tags":[],"class_list":["post-1324","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-gesundheit"],"uagb_featured_image_src":{"full":["https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Allergie-beim-Hund.jpg",825,529,false],"thumbnail":["https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Allergie-beim-Hund-150x150.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Allergie-beim-Hund-300x192.jpg",300,192,true],"medium_large":["https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Allergie-beim-Hund-768x492.jpg",726,465,true],"large":["https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Allergie-beim-Hund.jpg",726,466,false],"1536x1536":["https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Allergie-beim-Hund.jpg",825,529,false],"2048x2048":["https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Allergie-beim-Hund.jpg",825,529,false],"epcl_classic":["https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Allergie-beim-Hund.jpg",660,423,false],"epcl_fullcover":["https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Allergie-beim-Hund.jpg",825,529,false]},"uagb_author_info":{"display_name":"Floxik Redaktion","author_link":"https:\/\/floxik.de\/magazin\/author\/redaktion\/"},"uagb_comment_info":0,"uagb_excerpt":"Allergie beim Hund: Es ist sehr h\u00e4ufig zu beobachten, dass Hunde sich pl\u00f6tzlich kratzen oder vermehrt dazu tendieren, sich in die Pfoten oder Beine zwicken....","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1324","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1324"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1324\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1327,"href":"https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1324\/revisions\/1327"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1325"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1324"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1324"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1324"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}