{"id":1474,"date":"2020-03-05T00:00:00","date_gmt":"2020-03-04T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/floxik.de\/magazin\/2020\/03\/05\/hunde-clickertraining\/"},"modified":"2024-05-31T09:56:26","modified_gmt":"2024-05-31T07:56:26","slug":"hunde-clickertraining","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/floxik.de\/magazin\/erziehung\/hunde-clickertraining\/","title":{"rendered":"Hunde-Clickertraining"},"content":{"rendered":"<p>Es geht nichts \u00fcber eine gute <a href=\"https:\/\/floxik.de\/magazin\/erziehung\/\"  >Hundeerziehung<\/a>. Doch nicht jede Erziehungsmethode ist f\u00fcr jeden Hunde bzw. jeden Hundebesitzer geeignet. Nach wie wird das Clickertraining gerne eingesetzt. Es ist f\u00fcr junge wie auch \u00e4ltere Hunde geeignet und kann von erfahrenen und unerfahrenen Besitzern sehr gut umgesetzt werden. Schauen wir uns einmal genau an, was es mit dem Clickertraining auf sich hat. Dann werden wir auch herausfinden, warum es so beliebt ist.<\/p>\n<h2>Warum wird geklickert?<\/h2>\n<p>Jeder Hund m\u00f6chte oft und zeitnah an seinen Aufgaben gelobt werden. Dies ist eine ganz nat\u00fcrliche Angelegenheit. Viele Hundebesitzer loben mit der Stimme, andere z\u00fccken jedes Mal ein kleines Leckerchen. Und wieder andere clickern!<\/p>\n<p>Ja, Sie haben richtig geh\u00f6rt. Das Klickern ist also eine Belohnung, dass der Hund etwas gut gemacht hat.<\/p>\n<p>Kl\u00e4ren wir ganz kurz den Begriff \u201ezeitnah\u201c. Ein Hund ist ein sehr vergessliches Wesen. So ist der Zeitraum, der einem zu belohnen, also in diesem Fall zum Clickern, bleibt verschwindend kurz. Genau gesagt handelt es sich um ganze <em>2 Sekunden<\/em>, in denen die Belohnung auch als solche bei Hund ankommt. Somit sind die meisten Arten, auf die wir Menschen es gewohnt sind zu loben \u2013 etwa der Zuruf eines \u201eSuper, prima gemacht\u201c oder das Klopfen der Schulter oder die Gabe eines Leckerlies \u2013 schon viel zu sp\u00e4t dran. Der Hund wird sie nicht mehr zwangsl\u00e4ufig mit der erf\u00fcllten Aufgabe verkn\u00fcpfen.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zum Clickertraining: Bei dieser Erziehungsmethode hat der Besitzer oder Trainer den so genannten Clicker in der Hand. Dieser erzeugt ein Click-Ger\u00e4usch, das zwar nicht sonderlich laut ist, vom Hund aber definitiv geh\u00f6rt wird. Es entsteht exakt in der Sekunde, in der man den Clicker bet\u00e4tigt. Hat der Hund seine Aufgabe also erledigt, wird sofort auf den Clicker gedr\u00fcckt \u2013 das Lob wurde ausgesendet und vom Hund registriert. Nun gibt es zwei Optionen, den Clicker einzusetzen.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Nur der Clicker:<\/strong> Der Clicker kann als einzige Belohnung eingesetzt werden. Ert\u00f6nt der Clicker, wei\u00df der Hund, dass er alles richtig gemacht hat. Bleibt es still, war wohl irgendetwas falsch. Nat\u00fcrlich bedarf es diverser Versuche, bis diese Verkn\u00fcpfung sich als Wissen bei dem Hund gesetzt hat.<\/li>\n<li><strong>Der Clicker plus ein Leckerchen als Belohnung:<\/strong> In diesem Fall k\u00fcndigt das Clicken an, dass die Lektion korrekt ausgef\u00fchrt wurde und mit einem Leckerli oder einem anerkennenden Klopfen oder Streicheln die \u201eechte\u201c Belohnung kommt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nein, Sie haben Recht. Mit dieser Kurzfassung k\u00f6nnen wohl nur die wenigsten ihren Hund erziehen. Deswegen soll es nun weiterf\u00fchrende Informationen geben.<\/p>\n<h2>\u201eVerhalten einfangen\u201c &#8211; eine Variante des Trainings<\/h2>\n<p>Beobachten Sie Ihren Hund. Wenn er sich nun beispielsweise streckt, wird sofort geclickert und mit dem Befehl \u201everbeugen\u201c kommentiert. Dies wiederholen Sie ein paar Mal, wenn sich das Tier streckt. Danach versuchen Sie, einen konkreten Befehl daraus zu formen und abzurufen. So kann der Hund den Befehl mit dem Strecken verkn\u00fcpfen und die neue Lektion auf Abruf wiederholen.<\/p>\n<h2>\u201eVerhalten frei formen\u201c &#8211; eine zweite Variante das Training durchzuf\u00fchren<\/h2>\n<p>Bleiben wir bei dem Trick des Verbeugens. Die Nase des Hundes wird bei dieser Variante mit einem Keks zu Boden gef\u00fchrt. Dabei darf er die Hinterbeine nicht einknicken. Ist dies gelungen, best\u00e4tigen Sie diesen Trick mit dem Clicker.<\/p>\n<p>Wie Sie sehen, gibt es auch mit dem Clicker verschiedene Wege, die zum Ziel f\u00fchren. Sie k\u00f6nnen also immer noch die Methode anwenden, die Ihnen am besten liegt. Nur, dass jede Aktion mit dem Clicker best\u00e4tigt wird.<\/p>\n<p>Sollten Sie sich besser f\u00fchlen, wenn Sie das Clickertraining in der Hundeschule unter fachlicher Anleitung erlernen, sollten Sie kein Problem haben, die passende Hundeschule zu finden.<\/p>\n<h2>Aller Anfang ist schwer<\/h2>\n<p>Bisher haben Sie in aller Ruhe \u00fcber diese Methode lesen k\u00f6nnen. Aber wenn wir ehrlich sind, wird jeder feststellen, dass das Clickern gar nicht so einfach ist. Denn f\u00fcr den Anf\u00e4nger ist selbst das Clickern im 2-Sekunden-Zeitfenster eine wirklich schwierige Angelegenheit. Deshalb geben die Fachleute den Rat, das Clickern gewisserma\u00dfen trocken, also ohne Hund, zu \u00fcben. Bitten Sie jemanden die folgende \u00dcbung mit Ihnen zu machen:<\/p>\n<ul>\n<li>Ihr \u00dcbungspartner klopft in unregelm\u00e4\u00dfigem Takt mit allen Fingern auf die Tischplatte.<\/li>\n<li>Sobald er ausschlie\u00dflich den Zeigefinger hebt, clickern Sie. Und bedenken Sie, dass Sie nur 2 Sekunden Zeit haben, den Click auszul\u00f6sen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wenn Sie diese \u00dcbung problemlos beherrschen, k\u00f6nnen Sie mit dem Hund \u00fcben.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Clickertraining f\u00fcr Anf\u00e4nger! Profi-Tipps\/Hundeerziehung!\" width=\"726\" height=\"408\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/zlt4irAlD5w?feature=oembed\" loading=\"lazy\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<h2>\u00dcbung und Geduld machen den Meister<\/h2>\n<p>Geduld ist grunds\u00e4tzlich notwendig, wenn mit einem Hund trainiert wird. Aber das wissen wir ja sowieso. Die \u00dcbungen m\u00fcssen selbstverst\u00e4ndlich stetig wiederholt werden, damit der Hund sich auch daran erinnern kann. Solange, bis sie ihm in Fleisch und Blut \u00fcbergehen und er bereits aufgrund Ihrer Gedanken diese \u00dcbungen ausf\u00fchrt.\u00a0 Beim Clickertraining ist dies auch nicht anders. Die Fachleute sagen, dass der Hund die Lektionen auch lernen kann, wenn \u201enur\u201c 80% der Clicks korrekt gesetzt werden konnten.<\/p>\n<h2>Was kann mit dem Clickertraining einge\u00fcbt werden?<\/h2>\n<p>Grunds\u00e4tzlich kann jede Lektion mit Unterst\u00fctzung des Clickertrainings einge\u00fcbt werden. Dazu geh\u00f6ren selbstverst\u00e4ndlich auch die Grundbefehle, die jeder Hund lernen muss. F\u00fcr beide, Hund wie auch Besitzer, ist es eine gute \u00dcbung, mit der Grundausbildung f\u00fcr den Hund zu beginnen. Sie m\u00fcssen ja ohnehin ge\u00fcbt werden, nicht wahr?<\/p>\n<p>Und wie sieht es mit den Tricks aus, die jeder so gerne seinem Vierbeiner beibringen m\u00f6chte? Schauen Sie sich zun\u00e4chst an, welche Tricks Ihnen m\u00f6glich erscheinen. Ob Sie es glauben oder nicht, so einfach ist es mit der Auswahl gar nicht. Jeder denkt von seinem Hund, dass er mit Clickertraining die tollsten Tricks beherrschen wird, weil er sich beim Training der Grundausbildung so gut mit dem Clickern hat leiten lassen. Aber welche Tricks \u00fcberhaupt gefragt sind, nun \u2013 eine sehr individuelle Entscheidung. Was st\u00fcnde zur Verf\u00fcgung?<\/p>\n<ul>\n<li>Das Totstellen<\/li>\n<li>Das Lautgeben<\/li>\n<li>Das Pfotegeben (obwohl dies ja eigentlich zur \u201eGrundausbildung\u201c geh\u00f6rt)<\/li>\n<li>Das Apportieren von Zeitung, Hausschuhen und anderen Dingen<\/li>\n<li>Das M\u00fcll-Wegwerfen (nat\u00fcrlich in den M\u00fclleimer)<\/li>\n<li>Das \u00d6ffnen von T\u00fcren<\/li>\n<li>Die \u201eHigh Five\u201c &#8211; das Abklatschen<\/li>\n<li>Das M\u00e4nnchen-Machen<\/li>\n<li>Die Rolle<\/li>\n<li>Sich im Kreis drehen<\/li>\n<li>Slalom durch die Beine oder alternativ durch Stangen \/ H\u00fctchen<\/li>\n<li>Der Sprung durch die Arme (zumindest bei kleineren Rassen m\u00f6glich)<\/li>\n<li>Auf dem Bauch vorw\u00e4rts robben<\/li>\n<li>Leckerlis auf der Nase balancieren und zum Schluss auffangen und fressen (eher etwas f\u00fcr Fortgeschrittene und sehr Wissbegierige)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Dies ist nur eine kleine Liste von Kunstst\u00fccken, die man mit Clicker dem Hund beibringen kann. Sie kann nat\u00fcrlich um einiges erweitert werden.<\/p>\n<p>Und bevor Sie fragen: Nat\u00fcrlich kann der Clicker auch bei anderen Hundesportarten zur Unterst\u00fctzung des Trainingsprozesses eingesetzt werden. Sie m\u00fcssen hierzu verstehen, dass es sich um eine Konditionierung handelt. Diese k\u00f6nnte selbstverst\u00e4ndlich, wenn dies gew\u00fcnscht w\u00fcrde, auch durch andere Methoden vorgenommen werden. Aber heute besch\u00e4ftigen wir uns mit dem Clickertraining.<\/p>\n<div id=\"attachment_7719\" style=\"width: 835px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7719\" class=\"wp-image-7719 size-full\" src=\"https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/hunde-clickertraining-mit-pudel.jpg\" loading=\"lazy\" alt=\"Clickertraining mit einem niedlichen Pudel-Welpen\" width=\"825\" height=\"549\" \/><p id=\"caption-attachment-7719\" class=\"wp-caption-text\">Clickertraining mit einem niedlichen <a href=\"https:\/\/floxik.de\/magazin\/hunderassen\/der-pudel\/\"  >Pudel<\/a>-Welpen. | Foto: IzelPhotography \/ Depositphotos.com<\/p><\/div>\n<h2>Wie beginne ich mit dem Clickertraining?<\/h2>\n<p>Das Wichtigste ist, dass der Hund versteht, dass das Clickern eine Belohnung einleitet bzw. letztlich die Belohnung ist.\u00a0 Dazu ist es am einfachsten, wenn Sie den Hund zu sich holen und neben sich eine T\u00fcte Leckerchens stellen und den Clicker in der Hand halten. Clicken Sie einmal und geben dem Hund ein Leckerchen. Dies wiederholen Sie mehrere Male.<\/p>\n<p>Diese \u00dcbung k\u00f6nnen Sie mehrmals t\u00e4glich wiederholen \u2013 solange, bis sie das Gef\u00fchl haben, er hat es verstanden, das neue Belohnungssystem.<\/p>\n<p>Um sicher zu gehen, k\u00f6nnen Sie nun mit Kommandos beginnen, die das Tier bereits kennt. Sie werden sehen, dass er das Clickersystem schnell umsetzen wird. \u00dcberpr\u00fcfen Sie es doch schnell einmal: Lassen Sie den Hund einfach einmal im Garten herum stromern. Ist er von etwas anderem voll eingenommen, kommt Ihr Einsatz: Clickern Sie!<\/p>\n<div class=\"su-note\"  style=\"border-color:#b7cbd6;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;\"><div class=\"su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim\" style=\"background-color:#d1e5f0;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;\">Wenn er nun kommt, wissen Sie, dass die Konditionierung funktioniert hat. Ignoriert er jedoch das klickende Ger\u00e4usch, muss noch weiter \u201etrocken\u201c ge\u00fcbt werden. So lange, bis er sich bei jeder Besch\u00e4ftigung dem Clicken zuwendet.<\/div><\/div>\n<h2>Wenn sich der Erfolg blicken l\u00e4sst<\/h2>\n<p>L\u00e4sst sich der Erfolg blicken, geht es zum n\u00e4chsten Meilenstein weiter: Die Leckerlis, die bisher als Belohnung eingesetzt wurden, werden nun durch normale Futterbrocken ersetzt. Nat\u00fcrlich sollte diese Umstellung nur langsam erfolgen. Schlie\u00dflich wollen Sie es sich ja nicht gleich wieder mit dem Hund verderben, nicht wahr? Aber Sie kennen ja Ihren Hund am besten und wissen, welches Tempo Sie vorlegen d\u00fcrfen.<\/p>\n<div class=\"su-note\"  style=\"border-color:#e4e0be;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;\"><div class=\"su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim\" style=\"background-color:#fefad8;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;\"><strong>\u00dcbermut tut selten gut!<\/strong> Den Spruch kennen wir ja alle. Aber es versteht sich nat\u00fcrlich von selbst, dass man bei dem Training nicht zu forsch vorgehen sollte. Beginnen Sie erst dann mit der n\u00e4chsten \u00dcbung, wenn die vorherige wirklich sitzt. Vielleicht haben Sie es bereits erlebt, dass es eine vollkommene Verweigerung gibt, wenn es bei einer \u00dcbung einen Einbruch gibt. Auch wenn dies ein genereller Hinweis ist, sollte er insbesondere bei Welpen beherzigt werden. Auch Hunde habe eine gewisse Frustrationsgrenze.<\/div><\/div>\n<h2>Was ist los, wenn \u2026<\/h2>\n<p>Wie bei jeder anderen Erziehungsmethode auch, gibt es nat\u00fcrlich auch bei Clickern die Go&#8217;s und die No-Go&#8217;s.\u00a0 Einige davon haben wir ja bereits angesprochen.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Das Heranrufen:<\/strong> Auch wenn es noch so verlockend ist, sollte der Hund niemals durch das Clicken heran- bzw. zur\u00fcckgerufen werden. Der Grund ist einfach. Das Heran- und Zur\u00fcckrufen hat in JEDER Situation zu funktionieren. Daher ist die Unterst\u00fctzung des Clickens nicht wirklich angebracht.<\/li>\n<li><strong>Die Sache mit dem Gewicht des Hundes:<\/strong> Ja, das Clickern geht mit der Belohnung mit einem Leckerli \/ Futterbrocken einher. ABER achten Sie dennoch darauf, dass der Hund nicht zu viel Futter erh\u00e4lt. Die Gewichtszunahme bekommt dem Hund \u00fcberhaupt nicht. Zudem ist es wie beim Menschen \u2013 die \u00fcberfl\u00fcssigen Pfunde wieder loszuwerden ist ein schwieriger Prozess. Allerdings gibt es ausreichend Futtersorten bzw. Leckerlis, die eigentlich nur aus F\u00fcllstoffen bestehen. Hat man so ein Leckerli gefunden und der Hund nimmt ihn an, sollte man auf jeden Fall dabei bleiben.<\/li>\n<li><strong>Mal so, mal so:<\/strong> Wenn Sie sich f\u00fcr das Clickern als Unterst\u00fctzung entschieden haben, m\u00fcssen Sie auch dabei bleiben. Der Hund w\u00e4re ziemlich verwirrt, wenn Sie mal auf die eine, mal auf die andere Erziehungsmethode zur\u00fcckgreifen w\u00fcrden. Dies gilt nat\u00fcrlich auch f\u00fcr die anderen Familienmitglieder, die sich um diesen Hund k\u00fcmmern.<\/li>\n<li><strong>Lange \u00dcbungseinheiten:<\/strong> Hat der Hund einen Trick oder eine Lektion gelernt, lassen Sie es f\u00fcr diesen Tag auf sich beruhen. Dann kann die Lektion sacken, sich setzen und der Hund kann sich ausruhen, bis er f\u00fcr die n\u00e4chste bereit ist. Lassen Sie ruhig ein paar Tage dazwischen.<\/li>\n<li><strong>Nicht \u00fcberfordern:<\/strong> Fangen Sie mit einfachen \u00dcbungen an und arbeiten Sie sich St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck vor. \u00dcberfordern Sie Ihren Hund, egal ob mit oder ohne Clicker, bitte nicht. Entsteht ein gewisser Frust, wird es schwer werden, weitere Lektionen vern\u00fcnftig mit ihm \u00fcben zu k\u00f6nnen.<\/li>\n<li><strong>Nicht jeden Tag:<\/strong> Haben Sie t\u00e4glich Spa\u00df daran, dem gleichen Trott zu folgen? Ihr Hund auch nicht. \u00dcben Sie also nicht jeden Tag. Gestalten Sie den Tag bzw. Ihre Zeit mit dem Hund abwechslungsreich, wenn dies m\u00f6glich ist. Nur wenn Sie beide Spa\u00df am Training haben, werden sich auch Fortschritte ergeben.<\/li>\n<li><strong>Nur eine \u00dcbung?<\/strong> Ja, manchmal kann man den Eindruck haben, dass der Hund tats\u00e4chlich nur den einen einzigen Trick beherrscht. Denn genau diesen zeigt er immer und immer wieder. Seien Sie konsequent und \u00fcben Sie die neue \u00dcbung immer wieder, bis auch diese sitzt. Auch wenn es einige Wochen dauern sollte.<\/li>\n<li><strong>Gibt es tats\u00e4chlich \u00dcbungen, die ein Hund nicht lernen kann?<\/strong> Ja, manchmal ist es, als w\u00fcrde man auf der Stelle treten. Aber ganz ehrlich? Nicht jeder Hund muss jede \u00dcbung beherrschen.<\/li>\n<li><strong>Was tun, wenn der Hund sich vor dem Clicker erschrickt?<\/strong> Versuchen Sie einfach ein anderes Modell. Es gibt die Clicker in unterschiedlicher Lautst\u00e4rke. Oftmals ist es im Fachhandel m\u00f6glich, sie direkt vor Ort auszuprobieren. Dann k\u00f6nnen Sie direkt ausprobieren, ob dieses Modell mit dem Hund kompatibel ist oder nicht.<\/li>\n<li><strong>Der Hund m\u00f6chte ohne Handzeichen, trotz verbaler Ansage und Clicker, die \u00dcbung nicht mehr machen.<\/strong> &#8211; Nun, die meisten Hunde bevorzugen visuelle Kommandos. Daher sind sie oftmals verwirrt, wenn diese ausbleiben. Wenn Sie aber tats\u00e4chlich auf die visuellen Hinweise verzichten wollen, ist es notwendig, die verbale Aufforderung sowie das Clickern vermehrt zu \u00fcben, damit das Tier sich nicht mehr auf die Handzeichen zu konzentrieren braucht.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Das Clickertraining ist eine wunderbare Art und Weise, den Hund in ruhiger Weise zu erziehen. Sowohl der Alltag, aber auch viele Hundetricks lassen sich mit Unterst\u00fctzung des Clickertrainings sehr gut einstudieren. Der Hund wei\u00df, dass er sich auf das Clickern verlassen kann und wird somit in seinem Vertrauen zu seinem Trainer positiv unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Wie jede andere Erziehungsmethode auch bedarf es f\u00fcr das Clickertraining Geduld, gegenseitiges Vertrauen zwischen Hund und Besitzer sowie viel \u00dcbung.\u00a0 Unter diesen Voraussetzungen ist sie ein wahrer Segen f\u00fcr Hund und Herrchen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es geht nichts \u00fcber eine gute Hundeerziehung. Doch nicht jede Erziehungsmethode ist f\u00fcr jeden Hunde bzw. jeden Hundebesitzer geeignet. 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