{"id":1966,"date":"2020-10-08T00:00:00","date_gmt":"2020-10-07T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/floxik.de\/magazin\/2020\/10\/08\/barfen-natuerlich-das-beste-fuer-den-hund\/"},"modified":"2024-05-31T09:55:25","modified_gmt":"2024-05-31T07:55:25","slug":"barfen-natuerlich-das-beste-fuer-den-hund","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/floxik.de\/magazin\/ernaehrung\/barfen-natuerlich-das-beste-fuer-den-hund\/","title":{"rendered":"Barfen \u2013 Nat\u00fcrlich das Beste f\u00fcr den Hund"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt viele Optionen, seinen Hund gesund zu F\u00fcttern. Zumindest in diesem Punkt werden sich alle Hundebesitzer einig sein. Allerdings ist man sich nicht \u00fcber den Begriff der artgerechten F\u00fctterung einig. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schauen wir uns die Methode des \u201eBARFEN\u201c genauer an, werden wir feststellen, dass auch sie nicht zu 100% als artgerecht bezeichnet werden kann. Aber sie kommt dem wohl am n\u00e4chsten. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und genau deshalb soll das BARFEN heute einmal von allen Seiten beleuchtet werden, damit der Anf\u00e4nger wei\u00df, worauf er sich einl\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was bedeutet \u201eBARF\u201c?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>\u00a0<\/strong>BARF ist eigentlich kein eigenst\u00e4ndiges Wort, sondern ein Akronym. Eines, das sich im Laufe der Zeit, die das BARF nun angewandt wird, ver\u00e4ndert hat. Denn urspr\u00fcnglich stand BARF f\u00fcr \u201eBorn-Again Raw Feeders\u201c, also die \u201ewieder geborenen Rohf\u00fctterer\u201c. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ja, \u00fcbersetzt h\u00f6rt sich die Bezeichnung ein wenig fremdartig an. Sp\u00e4ter wurde BARF zu \u201eBones and Raw Foods\u201c, Knochen und rohes Futter. Erst als der australische Tierarzt Ian Billinghurst im Jahre 1993 in seinem gerade ver\u00f6ffentlichten Buch \u201eGive your dog a bone\u201c, also \u201eGib Deinem Hund einen Knochen\u201c \u00fcber das BARFEN schrieb, erhielten wir eine neue Bezeichnung \u201eBiologically appropriate raw food\u201c. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dies k\u00f6nnen wir mit \u201eBiologisches, artgerechtes rohes Futter\u201c oder <strong>\u201e<\/strong>Biologisch, artgerechte Rohf\u00fctterung\u201c \u00fcbersetzen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bitte mit Plan<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer sich ernsthaft mit dieser F\u00fctterungsmethode auseinandersetzen m\u00f6chte, ben\u00f6tigt zun\u00e4chst einmal ein wenig Zeit, um sich mit den Grundkenntnissen vertraut zu machen. Im Gegensatz zu anderen F\u00fctterungsvarianten ist es bei BARFEN notwendig, die Futtermittel und ihre Kombinationsf\u00e4higkeit genau zu kennen. Ohne einen guten Futterplan sollte man nicht wild drauf los f\u00fcttern. Das kann nur nach hinten losgehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer nicht die Zeit aufbringen kann, selber \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum zu recherchieren und entsprechende Futterpl\u00e4ne zusammenzustellen, der kann gerne einen entsprechenden Ratgeber mit Futterpl\u00e4nen hinzuziehen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr den Anfang ist es wichtig, korrekt einzusteigen. Deshalb ist es vorteilhaft, vorgefertigte Pl\u00e4ne einzusetzen, an denen man lernen und sein Wissen vertiefen kann. Letztlich geht es ja darum, dass der Hund bestm\u00f6glich versorgt ist. Von Anfang an!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Futterplan sollte immer erstellt werden. Denn nur so kann gew\u00e4hrleistet werden, dass die einzelnen Komponenten in ausreichender Menge vorr\u00e4tig sind. Vergessen wir nicht, dass wir hier von frischen Nahrungsmitteln sprechen und nicht von Trocken- oder Dosenfutter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt im Internet \u00fcbrigens einen kostenfreien Barf-Rechner, die bei der Aufstellung des Planes gute Hilfe leisten kann. Doch handelt es sich dabei um ein flie\u00dfendes Konstrukt, das erstellt wird. Bedarfswerte, wie wir es aus anderen F\u00fctterungsmethoden kennen, werden beim BARFEN nicht aufgestellt. Vielmehr geht es darum, dem Hund \u201eein Beutetier\u201c, aufgeteilt in die einzelnen Komponenten zu pr\u00e4sentieren. Deshalb ist es angenehmer, mit prozentualer Aufteilung zu arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Folgende Komponenten sind stets innerhalb der Woche zu f\u00fcttern:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Muskelfleisch<\/li><li>Innereien<\/li><li>Obst<\/li><li>Gem\u00fcse<\/li><li>wenn unbedingt erw\u00fcnscht Getreide. Es geht aber <a href=\"https:\/\/floxik.de\/magazin\/ernaehrung\/getreidefreies-hundefutter\/\"  >auch prima ohne<\/a>.<\/li><li>Knochen<\/li><li>gerne auch Hautst\u00fccken mit Fell<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ab welchem Alter darf gebarft werden?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Hund sollte mindestens ein Alter von einem Jahr aufweisen, bevor mit dem BARFEN begonnen wird. Beginnen Sie langsam und geben Sie ihm ausreichend Zeit, damit sich seine Darmflora umstellen kann. F\u00fcr gew\u00f6hnlich gen\u00fcgt eine Woche oder ein wenig mehr. Danach kann dann mit einem konkreten Futterplan gebarft werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Aller Anfang ist schwer<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ja, es ist richtig. Der Anfang des BARFEN kann f\u00fcr den Hundebesitzer eine echte Herausforderung sein. Was wird womit kombiniert? Wie sind die Mengenverh\u00e4ltnisse zueinander? Wie sehen die Mengenverh\u00e4ltnisse im Wochen\u00fcberblick aus? Welche Nahrungserg\u00e4nzungspr\u00e4parate werden ben\u00f6tigt? In welchen Mengen werden sie verabreicht? Und so weiter, und so weiter! <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber keine Bange: Auch wenn es am Anfang un\u00fcbersichtlich zu sein scheint und viel zu viele einzelne Informationen enth\u00e4lt, ist das BARFEN, hat man sich erst einmal in die Materie eingearbeitet, ganz einfach.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wichtig ist, sich immer wieder vor Augen zu halten, dass es beim BARFEN um die nat\u00fcrliche F\u00fctterung des Hundes geht. Es geht also nicht darum, Dosen- oder Trockenfutter zu verdammen, sondern so viele Bestandteile wie m\u00f6glich naturbelassen an den Hund zu geben. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dies ist oftmals der Punkt, an dem die Interessenten des BARFEN sich sch\u00fctteln und die Flinte ins Korn werfen. Die Vorstellung nun w\u00e4hrend des gesamten Hundelebens das Fleisch usw. ausschlie\u00dflich frisch zuzubereiten und zu verf\u00fcttern, graust doch viele Hundefreunde. Da kann aber Abhilfe geschaffen werden. Es gibt n\u00e4mlich entsprechende Futterpakete, in denen die einzelnen Komponenten bereits fertig zusammengemischt und alles zusammen eingefroren wurde. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Besitzer ist also kein \u201eDosen\u00f6ffner\u201c mehr, sondern vielmehr ein Auftauer. Diese Pakete werden von Profis zusammengestellt und meist \u00fcber Online-Shops verkauft. Viele niedergelassene Futterl\u00e4den verf\u00fcgen auch \u00fcber diese \u201eFrischetheke\u201c. So kann man sich mit Wochenrationen versorgen und wei\u00df dennoch, dass alles Notwendige im Paket enthalten ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background wp-block-paragraph\" style=\"background-color:#fefad8\">ABER: Die Nahrungserg\u00e4nzungsmittel sind bei beiden Varianten sorgf\u00e4ltig und konsequent dem Futter beizuf\u00fcgen, um einem Mangel vorzubeugen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie werden die Komponenten im Wochenplan aufgeteilt?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sicherlich wissen wir alle, dass das Muskelfleisch verschiedener Tiere den Hauptbestandteil der Hundenahrung ausmachen sollte. Doch wie steht es mit der prozentualen Verteilung der einzelnen Komponenten?<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>70% Fleisch: Hierzu geh\u00f6rt durchgewachsenes Fleisch, Pansen, Bl\u00e4ttermagen und andere Innereien. 10 bis 15% sollte der Anteil an Fleischknochen und Innereien betragen. Bitte beachten Sie dabei IMMER, dass rohes Schweinefleisch ein absolutes Tabu ist!<\/li><li>30% Obst und Gem\u00fcse: Ja, auch f\u00fcr Tiere ist dies gesund. Am besten nutzen Sie Blattgem\u00fcse, Salate und Wurzelgem\u00fcse. Sicherlich wird auch ein wenig Obst gef\u00fcttert. Aber sein Anteil ist recht gering, verglichen mit der Gesamtmenge.<\/li><li>Milchprodukte: Auch sie k\u00f6nnen zum Einsatz kommen. Joghurt, Quark und Frischk\u00e4se stellen gute Eiwei\u00dfquellen dar. Allerdings sind sie nicht als Hauptbestandteil des BARFEN gedacht. Vielmehr sollte man sie als Leckerbissen zwischendurch einsetzen.<\/li><li>Kr\u00e4uter: Frische, getrocknete Kr\u00e4uter wie auch Kr\u00e4utermischungen k\u00f6nnen dem Futter gerne beigef\u00fcgt werden.<\/li><li>\u00d6le: <a href=\"https:\/\/floxik.de\/magazin\/gesundheit\/fette-und-oele-fuer-den-hund-nicht-nur-beim-barfen\/\"  >Hochwertige \u00d6le<\/a>, reich an Omega-3-Fetts\u00e4uren, aber auch Linolen- und Linols\u00e4uren sind besonders empfehlenswert. Abwechselnd sollten <a href=\"https:\/\/floxik.de\/magazin\/gesundheit\/leinoel-hund\/\"  >Lein\u00f6l<\/a>, <a href=\"https:\/\/floxik.de\/magazin\/gesundheit\/hanfoel-hund\/\"  >Hanf\u00f6l<\/a> und Fisch\u00f6l zu Einsatz kommen.<\/li><li>Mineralien: Die optimale Versorgung an Mineralstoffen und Vitaminen ist beim BARFEN sehr wichtig. Aus diesem Grunde werden entsprechende Mineralmischungen angeboten, die dem Futter beigef\u00fcgt werden. Beim Kauf dieser Mischungen ist darauf zu achten, dass Vitamin A, D und E sowie die Spurenelemente Zink, Kupfer, Calcium und Jod enthalten sind. Um den Bedarf abzurunden, w\u00e4re es wichtig, auch Knochen zu f\u00fcttern. Dies ist aber nicht jedem Hundebesitzer recht. Man kann diesbez\u00fcglich auf Eierschalen, Knochenmehl oder Calciumcitrat ausweichen. Letzteres ist selbstverst\u00e4ndlich in Futterl\u00e4den, die BARF-Zubeh\u00f6r bzw. BARF-Futter anbieten, ebenfalls erh\u00e4ltlich. Selbiges gilt f\u00fcr die entsprechenden Online-Shops.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Fleisch<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nat\u00fcrlich stellt sich ganz besonders f\u00fcr den Anf\u00e4nger beim BARFEN die Frage, welches Fleisch er denn verwenden darf. Sicherlich wird man im Laufe der Zeit feststellen, dass auch Hunde Vorlieben f\u00fcr eine bestimmte Fleischsorte entwickeln k\u00f6nnen. Doch sollte man seine Einkaufspraktiken nicht zwangsl\u00e4ufig davon abh\u00e4ngig machen. Einziger Grund w\u00e4re eine Unvertr\u00e4glichkeit. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Allerdings wird jeder Hundebesitzer, der aus Gesundheitsgr\u00fcnden auf das Barfen umstellt, bemerken, dass Fleischsorten, die als Trocken- oder Nassfutter nicht vertragen wurden, als Frischfleisch in den meisten F\u00e4llen gar nicht mehr die irritierende Wirkung auf den Organismus entwickeln. Je mehr Fleischsorten der Hund vertr\u00e4gt, desto abwechslungsreicher kann sein w\u00f6chentlicher Futterplan gestaltet werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background wp-block-paragraph\" style=\"background-color:#fefad8\"><u><strong>ACHTUNG \u2013 AUSNAHME:<\/strong> <\/u>Sowohl Schweinefleisch als auch das Fleisch vom Wildschwein sollte nicht verf\u00fcttert werden. Es k\u00f6nnten Aujeszkyviren darin enthalten sein. Diese l\u00f6sen die Pseudotollwut aus und weisen f\u00fcr gew\u00f6hnlich einen t\u00f6dlichen Verlauf auf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Grunds\u00e4tzlich ist es m\u00f6glich, dass Fleisch mit Parasiten oder Krankheitserregern infiziert ist. So k\u00f6nnen durchaus Salmonellen oder Campylobacter \u00fcbertragen werden. Jeder, der f\u00fcr seinen Hund barft, ist daher zu einer absoluten Hygiene in Bezug auf die Zubereitung des Futters aufgerufen. Dies beinhaltet auch, dass die K\u00fchlkette des Fleisches stets eingehalten wird.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Innere bitte<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Bezug auf die Innereien ist anzumerken, dass sie, so wichtig sie auch sind, nur in kleinen Mengen pro Portion zu verf\u00fcttern sind. Dennoch sind sie ein wichtiger Bestandteil f\u00fcr den Speiseplan des gebarften Hundes. Wie auch in der freien Wildbahn, wo der Wolf sie mit allem Drum und Dran verschlingen w\u00fcrde, enthalten sie wichtige Vitamine und Spurenelemente, die anderenfalls mit Nahrungserg\u00e4nzungsmittel zugef\u00fchrt werden m\u00fcssten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Knochen und Co.<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nat\u00fcrlich sollen Knochen verf\u00fcttert werden. Doch eignen sich nicht alle Knochen zur tats\u00e4chlichen Nahrungsaufnahme. Je fleischiger die Knochen sind, die dem Hund angeboten werden, desto geringer wird das Verletzungsrisiko f\u00fcr ihn. So eignen sich insbesondere Gefl\u00fcgelh\u00e4lse, das Brustbein oder die Rippen vom Kalb. Ebenso k\u00f6nnen Lamm- oder Ziegenrippen, H\u00fchner- oder Kaninchenkeulen oder gar ganze Kaninchen auf dem Speiseplan stehen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei den ganzen Kaninchen empfiehlt es sich, auch das Fell dran zu lassen. Was sich auf den ersten Blick als Grausamkeit darstellt, ist letztlich etwas ganz nat\u00fcrliches. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background wp-block-paragraph\" style=\"background-color:#fefad8\">Das Fell \u00fcbernimmt die tolle Eigenschaft des Darmputzers. Das bedeutet, dass die kleinen Felllappen, die den Verdauungstrakt durchwandern, diesen wortw\u00f6rtlich einmal ausfegen. Allerdings tun sie dies, ohne die empfindliche Darmflora zu verletzen oder ebenfalls mit auszur\u00e4umen. Trotzdem k\u00f6nnen sie W\u00fcrmer und andere Parasiten auf ihrem Weg aufsammeln und mit nach Drau\u00dfen bef\u00f6rdern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der gro\u00dfe Fleischanteil an einem Knochen ist sehr wichtig. Oft sieht man, dass die Knochen weitestgehend vom Fleisch gel\u00f6st angeboten werden. Doch stellt sich dann das Problem, dass sie f\u00fcr den Hund schwerer zu verdauen sind. Dies sollte nat\u00fcrlich vermieden werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/barfen-knochen.jpg\" loading=\"lazy\" alt=\"Ein wichtiges Thema beim BARFEN: die Knochen\" class=\"wp-image-9489\"\/><figcaption>Ein wichtiges Thema beim BARFEN: die Knochen! | Foto: PhilStev \/ Depositphotos.com<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Und noch einmal die Knochen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Markknochen und Beinscheiben sollten vermieden werden. Es ist nicht selten, dass die Hundez\u00e4hne sich in der \u00d6ffnung der Markknochen \/ Beinscheiben verkanten, sodass im schlimmsten Fall ein Gang zum Tierarzt notwendig ist, um diesen um Unterst\u00fctzung bei der Entfernung zu bitten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicht immer werden die Knochen vollst\u00e4ndig gefressen. Insbesondere gr\u00f6\u00dfere Knochen werden gerne im Garten zwischengelagert, um sie sp\u00e4ter noch einmal hervorzuholen und weiter daran zu knabbern. Die kleineren Knochen hingegen werden meist sofort vollst\u00e4ndig verspeist.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wie bringe ich meinem Hund das richtige Knochenfressen bei?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was sich gerade recht lustig anh\u00f6rt, kann f\u00fcr den einen oder anderen Hund, der noch keine Knochen kennt, eine echt derbe Herausforderung darstellen. Und das trifft nicht nur auf junge Hunde zu. Auch \u00e4ltere Tiere, die noch nie mit dem Knochenfressen in Kontakt gekommen sind, haben damit so ihre Schwierigkeiten. Bleiben Sie also besser in der N\u00e4he, um im schlimmsten Fall dem Hund beizustehen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Knochenkot und Erbrechen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Knochenkot entsteht, wenn am Knochen nicht mehr ausreichend Fleisch vorhanden war. Er entsteht bei einem zu hohen Knochenkonsum. In diesem Fall wird zu viel Calcium aufgenommen, der \u00fcber den Kot ausgeschieden wird. Dieser nimmt dann eine gr\u00e4ulich-wei\u00dfe Farbe an. Das ist aber nicht wirklich schlimm. Die n\u00e4chsten 2 \u2013 3 Tage gibt es ganz einfach keine Knochen. Danach kann wieder wie normal gef\u00fcttert werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine andere Reaktion auf zu viel Knochen, ist das Erbrechen. Auch dies gibt sich f\u00fcr gew\u00f6hnlich von allein innerhalb k\u00fcrzester Zeit. Nehmen Sie dem Tier den Knochen \u201eeinfach\u201c weg.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit zunehmendem Alter sollte der Knochenanteil im Speiseplan verringert werden.<\/p>\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Nahrungserg\u00e4nzungsmittel<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch wenn die Knochen einen wichtigen Aspekt darstellen, muss auch \u00fcber die anderen Bestandteile gesprochen werden. Die Nahrungserg\u00e4nzungen sind in jedem Zoofachhandel zu sehen: Gr\u00fcnlippmuschelpulver, Hanf\u00f6l, Lein\u00f6l, verschiedene Mineralstoff- oder Kr\u00e4utermischungen. Und Sie wissen genau, welche Frage sich hier nun stellen wird: Braucht man die wirklich alle? Und wenn ja, in welcher Dosierung?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Antwort ist ja! Denn wer barft, ern\u00e4hrt seinen Hund zwar mit frischem, rohen Fleisch und ebenfalls rohem Obst und Gem\u00fcse. W\u00fcrde sich ein wilder Hund aber beispielsweise ein Kaninchen fangen, w\u00fcrde er inklusive Innereien, Inhalt des Verdauungstraktes, Fell, Kehlkopf, Schlund usw. Bei dem Frischfutter, das wir f\u00fcr unsere Hunde kaufen, sind verschiedene Teile des Organismus allerdings entfernt. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So werden wir selten ein komplettes Tier mit Schlund, Kehlkopf sowie einem vollst\u00e4ndigen, gef\u00fcllten Verdauungstrakt erhalten. Somit m\u00fcssen wir Vitamine und Mineralstoffe, die sonst dem Darm entnommen w\u00fcrden, aber auch Jod, das im Kehlkopf zu finden w\u00e4re, anderweitig zuf\u00fchren. Und genau zu diesem Zweck gibt es die Nahrungserg\u00e4nzungsmittel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein anderer Punkt, der uns zu den Nahrungserg\u00e4nzungsmitteln f\u00fchrt, ist die heutige Beschaffung des frischen Fleisches f\u00fcr unsere Tiere. Man kann nicht wirklich erwarten, dass Futtertiere, die aus der Massentierhaltung stammen, tats\u00e4chlich alle urspr\u00fcnglichen Mineralstoffe und Vitamine beinhalten. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jetzt stellt sich nat\u00fcrlich nur noch die Frage, welche Mineralien und Vitamine zwingend zugef\u00fchrt werden m\u00fcssen, damit der Hund gesund bleibt und sich keine Mangelerscheinung zeigen. Sicherlich w\u00e4re es super, wenn man einen regionalen Hofladen finden k\u00f6nnte, der entsprechendes Biofleisch liefert. Doch auch dieses Fleisch wird entsprechend vorbereitet. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und nat\u00fcrlich ist garantiert, dass sie gutes Futter erhielten und stets Weidegang hatten. Dadurch bildet sich gutes Muskelfleisch und weniger Fett. Sicherlich soll der Hund auch von dem fetten Fleisch seinen Anteil erhalten. Doch ist dieser nat\u00fcrlich geringer als der des Muskelfleisches.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Welche Mineralien und Vitamine m\u00fcssen unbedingt \u00fcberwacht werden?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Laufe der Zeit wird man auch ohne Liste wissen, in welchen Nahrungselementen welche Mineralstoffe und Vitamine enthalten sind. Entsprechend lernt man auch, welche Mineralmischung zu welchem Zeitpunkt notwendig ist. F\u00fcr den Anfang aber ist eine Liste etwas sehr wichtiges.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Natrium<\/li><li>Magnesium<\/li><li>Phosphor<\/li><li>Calcium<\/li><li>Zink<\/li><li>Kupfer<\/li><li>Eisen<\/li><li>Selen<\/li><li>Jod<\/li><li>Kalium<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">sowie die Vitamine<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>A<\/li><li>D<\/li><li>E<\/li><li>B1<\/li><li>B2<\/li><li>B3<\/li><li>B5<\/li><li>B6<\/li><li>B12<\/li><li>K1<\/li><li>Fols\u00e4ure<\/li><li>Biotin<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hierbei ist einerseits der Wert einer BARF-Ration, andererseits der sogenannte Erhaltungsbedarf zu beachten. Geht man von der heutigen Qualit\u00e4t des BARF-Futters aus, sind mit Ausnahme von\u00a0 Selen und Zink alle anderen Vitalstoffe abgedeckt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was also wird mit den beiden noch nicht abgedeckten Stoffen gemacht? Nutzen Sie f\u00fcr diese die angebotenen Mineralstoffe. Aber achten Sie darauf, dass sowohl das Selen als auch das Zink bioverf\u00fcgbar sind. Gerade synthetisch hergestellte Nahrungserg\u00e4nzungsmittel sind vom Organismus gar nicht gut aufnehmbar. Je nat\u00fcrlicher sie sind, desto besser werden sie vom K\u00f6rper aufgenommen. Sind sie erst einmal aufgenommen, werden sie an ihrem \u201eEinsatzort\u201c schnell ihre Arbeit aufnehmen und die K\u00f6rperfunktionen wieder harmonisieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicht immer ist es einfach, die richtige Mischung f\u00fcr seinen Hund zu finden. Lassen Sie sich vom Tierarzt oder einem Fachverk\u00e4ufer im Futterladen beraten. Sie haben t\u00e4glich mit der Ern\u00e4hrung der Hund zu tun und wissen genau, welche Unterst\u00fctzung f\u00fcr Sie und Ihren Hund ganz speziell noch notwendig sein kann.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was ben\u00f6tige ich sonst noch, um die t\u00e4gliche BARF-Ration vorzubereiten?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die meisten\u00a0 Utensilien, die Sie zur Zubereitung einer BARF-Portion ben\u00f6tigen, sollten Sie eigentlich bereits zu Hause in der K\u00fcche vorfinden:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>ein scharfes Messer<\/li><li>ein Mixer oder P\u00fcrierstab<\/li><li>Frischhaltedosen und Platz im K\u00fchlschrank oder dem Gefrierschrank<\/li><li>eine Feinwaage oder L\u00f6ffelwaage<\/li><li>eine normale Haushaltswaage<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die meisten Hundehalter, die sich endg\u00fcltig f\u00fcr das BARFEN entscheiden, schaffen sich meist eine gesonderte K\u00fchl-Gefrierkombination f\u00fcr das Hundefutter an. Die meisten regul\u00e4ren K\u00fchlschr\u00e4nke und Gefriereinheiten im Haushalt weisen nicht ausreichend Platz f\u00fcr das Hundefutter auf.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">BARFEN ist eine wunderbare Methode, seinen Hund mit relativ wenig Aufwand so nat\u00fcrlich wie m\u00f6glich zu ern\u00e4hren. Aufgrund ausgekl\u00fcgelter Futterpl\u00e4ne ist diese F\u00fctterungsmethode f\u00fcr gro\u00dfe und kleine Hunde gleicherma\u00dfen geeignet. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer anf\u00e4ngliche Probleme mit dem BARFEN hat, findet Unterst\u00fctzung beim Tierarzt, dem Tierheilpraktiker, dem Fachpersonal des Futtermarktes oder aber der verschiedenen Foren, die es zum Thema BARFEN im Internet gibt. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nur selten bleiben tats\u00e4chlich Fragen offen. Und dann k\u00f6nnte man sich zus\u00e4tzlich noch Literatur besorgen, wenn man wollte. BARFEN ist keine Magie. Aber daf\u00fcr ist es eine tolle Art, seinen Hund gesund zu ern\u00e4hren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">FAQ<\/h2>\n\n\n    <section class=\"sc_fs_faq sc_card \">\n        <div>\n\t\t\t<h2><\/h2>            <div>\n\t\t\t\t                <p>\n\t\t\t\t\t                <\/p>\n            <\/div>\n        <\/div>\n    <\/section>\n\n<script type=\"application\/ld+json\">\n    {\n\t\t\"@context\": \"https:\/\/schema.org\",\n\t\t\"@type\": \"FAQPage\",\n\t\t\"mainEntity\": [\n\t\t\t{\n\t\t\t\t\"@type\": \"Question\",\n\t\t\t\t\"name\": \"\",\n\t\t\t\t\"acceptedAnswer\": {\n\t\t\t\t\t\"@type\": \"Answer\",\n\t\t\t\t\t\"text\": \"\"\n\t                                }\n          }\n        ]\n    }\n<\/script>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em> <\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt viele Optionen, seinen Hund gesund zu F\u00fcttern. Zumindest in diesem Punkt werden sich alle Hundebesitzer einig sein. Allerdings ist man sich nicht \u00fcber&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":1969,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_uag_custom_page_level_css":"","footnotes":""},"categories":[9],"tags":[],"class_list":["post-1966","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ernaehrung"],"uagb_featured_image_src":{"full":["https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/barfen.jpg",825,550,false],"thumbnail":["https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/barfen-150x150.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/barfen-300x200.jpg",300,200,true],"medium_large":["https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/barfen-768x512.jpg",726,484,true],"large":["https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/barfen.jpg",726,484,false],"1536x1536":["https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/barfen.jpg",825,550,false],"2048x2048":["https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/barfen.jpg",825,550,false],"epcl_classic":["https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/barfen.jpg",660,440,false],"epcl_fullcover":["https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/barfen.jpg",825,550,false]},"uagb_author_info":{"display_name":"Floxik Redaktion","author_link":"https:\/\/floxik.de\/magazin\/author\/redaktion\/"},"uagb_comment_info":0,"uagb_excerpt":"Es gibt viele Optionen, seinen Hund gesund zu F\u00fcttern. Zumindest in diesem Punkt werden sich alle Hundebesitzer einig sein. Allerdings ist man sich nicht \u00fcber...","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1966","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1966"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1966\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1968,"href":"https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1966\/revisions\/1968"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1969"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1966"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1966"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1966"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}