{"id":2305,"date":"2021-09-06T00:00:00","date_gmt":"2021-09-05T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/floxik.de\/magazin\/2021\/09\/06\/therapiehund\/"},"modified":"2024-05-31T09:54:24","modified_gmt":"2024-05-31T07:54:24","slug":"therapiehund","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/floxik.de\/magazin\/hunderassen\/therapiehund\/","title":{"rendered":"Therapiehund"},"content":{"rendered":"\n<p>Hunde sind des Menschen bester Freunde. Dies ist eine Feststellung, zu der es nicht mehr viel zu sagen gibt. Aus diesem Grunde sagen viele Hundebesitzer ja auch, dass ein Leben ohne Hund nicht lebenswert w\u00e4re. Vielleicht ist dies ein wenig zu viel des Guten, aber die Quintessenz ist damit auf jeden Fall erfasst. So ist es auch nicht erstaunlich, dass Hunde zur therapeutischen Unterst\u00fctzung bei gro\u00dfen und kleinen Patienten eingesetzt werden. Immer lauter wird der Ruf nach dieser Form der Unterst\u00fctzung. <\/p>\n\n\n\n<p>Das Ber\u00fchren, das Streicheln eines Hundes kann aus psychologischer Sicht viele Blockaden, viele T\u00fcren \u00f6ffnen. Doch auch in anderen medizinischen Sparten, in denen wir es mit langwierigen, schmerzvollen Therapien zu tun haben, ist der Hund eine gro\u00dfe Bereicherung. <\/p>\n\n\n\n<p>Er ist in der Lage, dem Menschen, bei dem er sich gerade befindet, innerhalb von Sekunden das Gef\u00fchl zu geben, dass dieser die ganze Liebe, die der Hund zu geben hat, verdient und ohne zu z\u00f6gern, ohne Bewertung auch erh\u00e4lt. Ob er will oder nicht! Hunde, die zur therapeutischen Unterst\u00fctzung eingesetzt werden, sind, man kann es nicht anders ausdr\u00fccken, Engel auf vier Pfoten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie lautet die Definition eines Therapiehundes?<\/h2>\n\n\n\n<p>Irgendwie ist jeder Hund ein Therapiehund. Schlie\u00dflich erreicht er das Herz eines jeden innerhalb von Sekunden. Glaubt man Hildegard von Bingen, so ist es ausreichend, einem Kranken einen Hund zu geben, um die Seele, den Ursprung einer jeden Krankheit, gesunden zu lassen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#fefad8\">Eines ist ganz wichtig: Ein Therapiehund, gem\u00e4\u00df der konkreten Definition, tritt immer als Team mit seinem Halter auf. Allerdings steht der Hund selbstverst\u00e4ndlich im Vordergrund.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Therapiehund wird wortw\u00f6rtlich vor Ort, in der therapeutischen Praxis, im Altersheim, im Krankenhaus und im Hospiz, mit seinen \u201ePatienten\u201c zusammengebracht. \u00dcberall dort, wo die Menschen die offene, unvoreingenommene Art des Tieres ben\u00f6tigen, wird der Halter seinen Teamkollegen hinbringen und zu seinem Schutz und seiner Sicherheit stets an seiner Seite bleiben. Der Hund wird nicht alleine zum Patienten geschickt. In den meisten F\u00e4llen ist zudem der Therapeut, eine Krankenschwester, ein Altenpfleger anwesend. So sind auch die Patienten abgesichert.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine andere Bezeichnung f\u00fcr Therapiehund ist Streichelhund. Denn vorrangig ist die Ber\u00fchrung, das Streicheln des Tieres, sein stilles Zuh\u00f6ren die eigentliche Therapiema\u00dfnahme, die er \u201edurchf\u00fchrt\u201c.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was f\u00fcr ein Hund ist f\u00fcr die Arbeit als Therapiehund geeignet?<\/h2>\n\n\n\n<p>Grunds\u00e4tzlich ist erst einmal jede Hunderasse f\u00fcr die Ausbildung zum Therapiehund geeignet. Selbstverst\u00e4ndlich kommt es letztlich auf die individuelle Eignung, auf den Charakter, die Pers\u00f6nlichkeit des Tieres an. Klar, zun\u00e4chst denken die meisten Menschen bei dem Begriff \u201eTherapiehund\u201c an den <a href=\"https:\/\/floxik.de\/magazin\/hunderassen\/der-labrador\/\"  >Labrador<\/a>, den <a href=\"https:\/\/floxik.de\/magazin\/hunderassen\/der-golden-retriever\/\"  >Golden Retriever<\/a>, vielleicht auch den <a href=\"https:\/\/floxik.de\/magazin\/hunderassen\/der-pudel\/\"  >Pudel<\/a>. Sie bringen die richtigen Eigenschaften von Haus aus mit, die f\u00fcr diesen \u201eBeruf\u201c notwendig sind:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Nervenst\u00e4rke<\/li><li>Die Liebe zum Menschen (egal, welchem)<\/li><li>Geduld<\/li><li>Gehorsam<\/li><li>\u201eWill to please\u201c<\/li><li>Lernf\u00e4higkeit<\/li><li>Lernwilligkeit<\/li><li>Innere Ruhe und Gelassenheit, egal, was passiert<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Diese Eigenschaft k\u00f6nnen viele Hunde mit sich bringen, auch Mischlinge, die aus dem Tierheim kommen. Im Umkehrschluss kann es nat\u00fcrlich auch passieren, dass ein Golden Retriever oder Labrador kein Therapiehund werden kann, weil die eine oder andere Voraussetzung bei diesem Individuum nicht gegeben ist. Um das herauszufinden, sollte man in einem entsprechenden Ausbildungszentrum f\u00fcr Therapiehunde vorstellig werden und die Ausbildung absolvieren. So kann der Hund von Fachpersonal auf Herz und Nieren getestet werden. Bei einem Ausschluss wird mit der Ausbildung gar nicht erst begonnen. <\/p>\n\n\n\n<p>Bei anderen Tieren zeigt es sich im Ausbildungsverlauf, ob sie letztlich als Therapiehund arbeiten werden oder nicht. Am Ende steht \u00fcbrigens eine Abschlusspr\u00fcfung und Hund und Halter bekommen ein Zertifikat \u00fcberreicht. Erst dann sollte man mit seinem Hund in die Einrichtungen gehen und zwar regelm\u00e4\u00dfig. So vergisst der Hund die Lektionen nicht. Und die Patienten haben stets einen konkreten Termin vor Augen, an dem etwas ganz Besonderes sie vom Alltag ablenkt oder aus ihrer Lethargie herausholt \u2013 wenigstens f\u00fcr einige kurze Minuten. <\/p>\n\n\n\n<p>Doch haben wir es ja nicht nur mit lethargischen Personen zu tun. Die einen sind nerv\u00f6s und hibbelig. Die anderen k\u00f6nnen die Arme nicht stillhalten und fuchteln unkontrolliert und vor allem unvorhersehbar durch die Gegend. Wieder andere sind sehr laut, andere m\u00fcssen aus ihrer M\u00e4uschen-Ecke geholt werden, damit sie mit Hund und Therapeut warm werden. Egal, was den Hund gerade erwartet, er muss all dem ruhig und gelassen gegen\u00fcberstehen und genau das tun, was man von einem Hund erwartet: Den Menschen, dem er sich gegen\u00fcber sieht, bedingungslos annehmen und nach Hundeart ins Herz schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Selbiges gilt \u00fcbrigens auch f\u00fcr die Orte, an denen er eingesetzt wird. Weder die Ger\u00fcche eines Krankenhauses, eines Hospiz oder eines Altenheimes, noch die Ger\u00e4tschaften, die sich in den R\u00e4umen befinden und seltsame Ger\u00e4usche von sich geben, d\u00fcrfen ihn beeindrucken oder gar \u00e4ngstigen. Doch auch diese Szenarien werden in der Ausbildung ge\u00fcbt. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#fefad8\"><strong>Denn vor Ort gilt nur eines:<\/strong> Nerven bewahren und individuell auf den Menschen eingehen. Im Laufe der Zeit, die die tiergest\u00fctzte Therapie bereits m\u00f6glich ist, konnte man feststellen, dass gerade bei Geh\u00f6rlosen, Autisten und Personen mit Sprachst\u00f6rungen der Hund in Bezug auf gewisse Vorbehalte des Patienten, Angstzust\u00e4nde, aber auch Zur\u00fcckgezogenheit als Mittler einschreitet. \u00dcber den Hund kann ein Kontakt hergestellt werden, dessen Zugang zuvor blockiert war.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie kann man sich den Besuch eines Therapiehundes vorstellen?<\/h2>\n\n\n\n<p>Gerade langfristige Therapie, die im Krankenhaus stattfinden m\u00fcssen, oder Aufenthalte im Altersheim, in der Demenz-WG stellen f\u00fcr den Patienten eine starke seelische Belastung dar. Der Kontakt nach au\u00dfen ist meist doch extrem reduziert. Die Hunde bringen frischen Wind in den Alltag \u2013 sind sozusagen das Highlight und sollen vor allem eines: Den Patienten auf andere Gedanken bringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Um dies zu verstehen, fragen wir uns doch selber einmal, was mit uns passiert, wenn wir unseren Hund streicheln. Genau, wir entspannen uns fast augenblicklich. Einen Hund zu streicheln, ihm durch das Fell zu fahren, l\u00e4sst uns die Sorgen des Alltags vergessen. Und genau diese Reaktion l\u00f6sen sie auch bei Patienten im Krankenhaus, Bewohnern des Altersheimes aus. <\/p>\n\n\n\n<p>Dabei ist es egal, ob diese bettl\u00e4gerig sind oder aufstehen k\u00f6nnen. Die positive Wirkung auf die Psyche des Patienten kann bei allen verzeichnet werden. Bei dem einen st\u00e4rker, bei dem anderen etwas schw\u00e4cher. Aber sie ist IMMER vorhanden. Und genau deshalb d\u00fcrfen die Therapiehund auch immer h\u00e4ufiger ihre Arbeit in den Einrichtungen verrichten.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/therapiehund-im-krankenhaus.jpg\" loading=\"lazy\" alt=\"Therapiehund im Einsatz im Krankenhaus\" class=\"wp-image-11111\"\/><figcaption>Therapiehund im Einsatz im Krankenhaus | Foto: monkeybusiness \/ Depositphotos.com<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der genaue Ablauf eines Besuches&#8230;<\/h2>\n\n\n\n<p>&#8230; ist immer von den Gegebenheiten vor Ort abh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich ist es sch\u00f6n, wenn man eine Gruppe von Menschen in einem Raum zusammen mit einem oder gar mehreren Hunden einen Termin erleben darf. Vor allem dann, wenn die Hunde freilaufen und zu jedem hingehen k\u00f6nnen, der sich anbietet. Doch dies geht nicht immer. <\/p>\n\n\n\n<p>Zu den bettl\u00e4gerigen Menschen kann der Hund gebracht werden. Entweder ist er gro\u00df genug, dass sie aus dem Bett herauslangen k\u00f6nnen. Oder aber er wird auf die Bettdecke gesetzt. Beide Optionen werden durchgef\u00fchrt. Hier ist es wichtig, dass der Hundehalter gut improvisieren kann, damit alle, die einen Hundebesuch bekommen m\u00f6chten, auch in den Genuss kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei darf der Hund auf keinen Fall \u00fcberfordert werden. Der Halter muss ihn ganz genau kennen und wissen, wie viel der Hund ertragen kann und wann es Zeit f\u00fcr eine Pause oder Schluss ist. Diese Verantwortung liegt bei dem Hundef\u00fchrer. Nat\u00fcrlich sollen alle, die es m\u00f6chten, in den Genuss kommen. Bei Bedarf m\u00fcssen also entweder mehrere Hunde eingesetzt oder aber mehrere Termine vereinbart werden. Vergessen wir eines nicht: Nur solange es dem Hund gut geht, k\u00f6nnen die Besuche fortgef\u00fchrt werden. Es ist also in aller Interesse, wenn gut auf den Vierbeiner geachtet wird.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nur \u201eStreichelzoo\u201c?<\/h2>\n\n\n\n<p>Bei Weitem ist es das nicht. Denn die kurzweilige Ablenkung schwer kranker Menschen bzw. Heimbewohner ist nur eine m\u00f6gliche Einsatzweise f\u00fcr einen Therapiehund. So wird er gerne auch in der t\u00e4glichen Praxis von Ergo-, Sprach-, Lern- und Psychotherapeuten eingesetzt. Ob er hierbei zur Beruhigung des Patienten, f\u00fcr die Kuschelpause oder in Bezug auf die Emotionen und Erinnerungen eingesetzt wird, ist eigentlich nicht wichtig. Denn der Therapeut orientiert sich diesbez\u00fcglich auf die Bed\u00fcrfnisse des Patienten und setzt den Hund entsprechend dazu. <\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend es f\u00fcr den einen wichtig ist, den Hund \u201enur\u201c bei sich zu wissen, um ruhiger zu werden, muss der andere den Hund vielleicht b\u00fcrsten oder ein wenig mit ihm spielen, um das Therapieziel zu erreichen. Auch gemeinsame Spiele sind denkbar. Optionen, die auf die unterschiedlichen Anspr\u00fcche abzielen, lernt das Team in der Ausbildung zum Therapiehund. <\/p>\n\n\n\n<p>Wie diese ganzen M\u00f6glichkeiten dann umgesetzt werden, basiert sowohl auf Erfahrungswerten, die ebenfalls vermittelt werden, und Intuition und Phantasie des Therapeuten. In diesem Punkt gilt es, die Einsatzm\u00f6glichkeit den F\u00e4higkeiten des Hundes sowie den Bed\u00fcrfnissen des Patienten anzupassen. Denn beide sollen vor allem eines \u2013 Spa\u00df dabei haben!<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/therapiehund-mit-mann-im-rollstuhl.jpg\" loading=\"lazy\" alt=\"Therapiehund mit Mann im Rollstuhl \" class=\"wp-image-11113\"\/><figcaption>Therapiehund mit Mann im Rollstuhl | Foto: iofoto \/ Depositphotos.com<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Achtung: Verwechslungsgefahr<\/h2>\n\n\n\n<p>Therapiehunde sollten nicht mit dem Assistenz- oder Servicehund verwechselt werden. Diese sehen wir oftmals in Form eines Blindenhundes mit seinem Besitzer im Alltag in den Stra\u00dfen, beim Einkaufen oder anderen Orts. Allerdings sind die Assistenzhunde nicht auf den <a href=\"https:\/\/floxik.de\/magazin\/hunderassen\/blindenhund\/\"  >Blindenhund<\/a> zu reduzieren. <\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt viele Optionen, sie im Alltag einzusetzen. Sicherlich k\u00f6nnen sie das Augenlicht des Blinden nicht ersetzen. Aber sie k\u00f6nnen gewisse Dinge wie Ampeln, Stra\u00dfen\u00fcberg\u00e4nge oder Treppen anzeigen, damit ihr Herrchen sich darauf einstellen kann. Auch haben Assistenzhunde gewisse Sonderrechte. So d\u00fcrfen sie mit ihrem Halter zusammen in den Supermarkt oder auf \u00c4mter und mit in die Arztpraxis gehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben der Aufgabe als Blindenhund ist der Assistenzhund auch als Fr\u00fchwarnhund einsetzbar, wenn dieser etwa an Epilepsie, Narkolepsie oder einer \u00e4hnlich schweren Erkrankung, die ohne Vorwarnung \u00fcber den Betroffenen hereinf\u00e4llt. Dabei reagieren die Hunde auf die verschiedenen Reaktionen und Regungen ihres Besitzers. Sogar \u00fcber die Zusammensetzung der Ausscheidungen, auch Schwei\u00df und Speichel, k\u00f6nnen sie eventuelle Anzeichen, die jedem Menschen entgehen w\u00fcrden, erkennen und entsprechend Alarm schlagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie leben permanent mit ihrem \u201ePatienten\u201c und gleichzeitigem Hundehalter zusammen. Der Therapiehund hingegen ist immer nur f\u00fcr einen kurzen Zeitraum bei seinen Patienten und verl\u00e4sst deren Aufenthaltsort danach wieder. Einige sieht er nur ein oder zwei Mal. Andere begleitet er \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum. Nach seinem \u201eFeierabend\u201c ist der Therapiehund aber wieder ein ganz normaler Haus- und <a href=\"https:\/\/floxik.de\/magazin\/hunderassen\/familienhunde\/\"  >Familienhund<\/a>, mit dem man Pferde stehlen und die Zeit vergessen kann.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ausbildung f\u00fcr Hund und Herrchen<\/h2>\n\n\n\n<p>Nein, es ist nicht ganz so einfach, loszuziehen und in die n\u00e4chste Einrichtung f\u00fcr alte Menschen oder ein Hospiz zu gehen, um die Menschen zu erfreuen. Nicht alle Leider der Einrichtungen stehen den Tierbesuchen positiv gegen\u00fcber. Dies ist sehr schade f\u00fcr die Bewohner, aber leider von Seiten der Hundef\u00fchrer nicht zu \u00e4ndern. Genau dies ist aber der Grund, warum eine solide Ausbildung mit zertifizierter Abschlusspr\u00fcfung notwendig ist. <\/p>\n\n\n\n<p>Je besser die Teams ausgebildet sind und die positiven Erfolge und Erlebnisse sich in den entsprechenden Therapie- und Einrichtungskreisen herumsprechen, desto mehr der Hunde-Teams k\u00f6nnen eingesetzt werden, bis endlich alle, die sich eine tierunterst\u00fctzte Therapie w\u00fcnschen, diese auch erhalten k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nervenst\u00e4rke ist f\u00fcr Hundehalter wie auch den Hund wichtig. Denn manchmal kann es als Therapiehund schon ganz sch\u00f6n rau zugehen. Da wird mal so richtig kr\u00e4ftig ins Fell gepackt, dass es schon zwickt. Da wird man mal angerempelt, dass man (also der Hund) sich glatt auf den Hosenboden setzt. In einem solchem Moment zeigt sich das gute Verh\u00e4ltnis zwischen Besitzer und Hund, ohne das es geht. Denn wie der Besitzer sich auf die Gelassenheit, auf die Friedfertigkeit seines Hundes verlassen muss, darf sich der Hund darauf verlassen, dass der Besitzer sich stets sch\u00fctzend vor ihn stellt, wenn es zu einem Zwischenfall kommen sollte. Man kann ja nie wissen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e\u00dcberarbeiten\u201c sollte sich der Hund nat\u00fcrlich nicht. Es wird empfohlen, ihn niemals l\u00e4nger als 45 Minuten am St\u00fcck pro Tag im Einsatz zu lassen. Mehr als 3 Tage, mit je einem Ruhetag dazwischen, sollte er nicht arbeiten m\u00fcssen. Denn sein Hauptberuf ist immer noch Familienhund.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Als Therapiehund einen Job bei der Polizei<\/h2>\n\n\n\n<p>Wer jetzt sagt, dass es dies nicht gibt, hat leider verloren. Denn diese Stelle ist tats\u00e4chlich besetzt. 2017 hat die Polizei in Essen mit diesem Politprojekt begonnen und \u201ePeng\u201c als Opferschutzhund ins Team geholt. Insbesondere nach Unf\u00e4llen begleitet er die Polizisten zum Unfallort und \u201ek\u00fcmmert\u201c sich um die Unfallopfer. <\/p>\n\n\n\n<p>Er wirkt beruhigend, nicht nur auf die Kinder. Er erm\u00f6glicht oftmals, dass die Betroffenen sich \u00f6ffnen, um den Unfallhergang zu beschreiben. Das Projekt war sehr erfolgreich, sodass zumindest in Essen diese Stelle nun dauerhaft durch \u201ePeng\u201c besetzt werden konnte. Es w\u00e4re sch\u00f6n, wenn diese Option deutschlandweit Fu\u00df fassen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">FAQ<\/h2>\n\n\n\t\t<section\t\tclass=\"sc_fs_faq sc_card    \"\n\t\t\t\t>\n\t\t\t\t<h3>\ud83d\udc36 Kann jeder Hund ein Therapiehund werden?<\/h3>\t\t\t\t<div>\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"sc_fs_faq__content\">\n\t\t\t\t\n\n<p>Grunds\u00e4tzlich ja. Allerdings ist dies nat\u00fcrlich vom Charakter des Tieres, seiner Pers\u00f6nlichkeit und seiner individuellen Veranlagung mit Stress, fremden Menschen und Umgebungen umzugehen, abh\u00e4ngig. Nur bedingt kann ihm diese F\u00e4higkeiten beibringen. Es stimmt aber, wenn man sagt, dass verschiedene Hunderassen aufgrund ihres rassebedingten Potenzials besser dazu geeignet sind als andere. Dennoch gilt es, sich jeden Hund individuell anzuschauen, bevor man ihn als Therapiehund einsetzt.<\/p>\n\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section\t\tclass=\"sc_fs_faq sc_card    \"\n\t\t\t\t>\n\t\t\t\t<h3>\ud83d\udc36 Ab wann kann ein Therapiehund ausgebildet werden?<\/h3>\t\t\t\t<div>\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"sc_fs_faq__content\">\n\t\t\t\t\n\n<p>Die Ausbildung zum Therapiehund sollte so fr\u00fch wie m\u00f6glich beginnen. Jeder Eindruck, jede Lektion, die der Hund ab dem ersten Lebenstag aufnimmt, wird ihn pr\u00e4gen. Sicherlich muss dabei in den ersten 2 Lebensjahren auf seinen Welpenrhythmus geachtet werden. Trotzdem k\u00f6nnen viele Lektionen und vor allem die unterschiedlichsten Eindr\u00fccke aller Art aufgenommen und sortiert werden. Je mehr Eindr\u00fccke der Hund kennenlernen kann, bevor er die richtige Ausbildung zum Therapiehund beginnt, desto besser wird er diese meistern.<\/p>\n\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section\t\tclass=\"sc_fs_faq sc_card    \"\n\t\t\t\t>\n\t\t\t\t<h3>\ud83d\udc36 Wird der Hund alleine zu den Patienten geschickt?<\/h3>\t\t\t\t<div>\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"sc_fs_faq__content\">\n\t\t\t\t\n\n<p>Nein, ohne Therapeut kann der Hund nicht in die tiergest\u00fctzte Therapie aufgenommen werden. Das bedeutet, dass der Hund niemals alleine mit dem Patienten ist. Der Hundehalter wird stets in greifbarer N\u00e4he sein. Der Einsatzort spielt diesbez\u00fcglich keine Rolle. Mensch und Tier sind ein Team, eine Einheit. Keiner beginnt seine Arbeit ohne den anderen.<\/p>\n\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section\t\tclass=\"sc_fs_faq sc_card    \"\n\t\t\t\t>\n\t\t\t\t<h3>\ud83d\udc36 Kann ein Therapiehund t\u00e4glich eingesetzt werden?<\/h3>\t\t\t\t<div>\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"sc_fs_faq__content\">\n\t\t\t\t\n\n<p>Nein, die Arbeitszeiten sollten stark reglementiert werden, damit der Hund den Spa\u00df an der Arbeit nicht verliert. Am besten sollte eine Zeitspanne von 45 Minuten pro Tag sowie maximal 3 Arbeitstage pro Woche nicht \u00fcberschritten werden.<\/p>\n\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section\t\tclass=\"sc_fs_faq sc_card    \"\n\t\t\t\t>\n\t\t\t\t<h3>\ud83d\udc36 Wie oft muss mit dem Hund trainiert werden?<\/h3>\t\t\t\t<div>\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"sc_fs_faq__content\">\n\t\t\t\t\n\n<p>Egal, ob es sich um einen jungen oder einen alten Hund handelt, die Lektionen sollten t\u00e4glich wiederholt werden. An Tagen, an denen er zu Hause ist, werden sie halt dort, gewisserma\u00dfen im Trockenen, durchgenommen. Wichtig ist, dass es f\u00fcr den Hund immer ein ruhiges Spiel bleibt, bei dem er den Menschen helfen kann, sich besser zu f\u00fchlen. Mit ihren feinen Antennen sp\u00fcren die Hunde dies bei jedem einzelnen Menschen. Damit diese Antennen nicht \u00fcberreizt werden, ben\u00f6tigt der Hund die konsequente Arbeitseinteilung.<\/p>\n\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\n<script type=\"application\/ld+json\">\n\t{\n\t\t\"@context\": \"https:\/\/schema.org\",\n\t\t\"@type\": \"FAQPage\",\n\t\t\"mainEntity\": [\n\t\t\t\t\t{\n\t\t\t\t\"@type\": \"Question\",\n\t\t\t\t\"name\": \"\ud83d\udc36 Kann jeder Hund ein Therapiehund werden?\",\n\t\t\t\t\"acceptedAnswer\": {\n\t\t\t\t\t\"@type\": \"Answer\",\n\t\t\t\t\t\"text\": \"<p>Grunds\u00e4tzlich ja. 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Sicherlich muss dabei in den ersten 2 Lebensjahren auf seinen Welpenrhythmus geachtet werden. Trotzdem k\u00f6nnen viele Lektionen und vor allem die unterschiedlichsten Eindr\u00fccke aller Art aufgenommen und sortiert werden. Je mehr Eindr\u00fccke der Hund kennenlernen kann, bevor er die richtige Ausbildung zum Therapiehund beginnt, desto besser wird er diese meistern.<\/p>\"\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t}\n\t\t\t}\n\t\t\t,\t\t\t\t{\n\t\t\t\t\"@type\": \"Question\",\n\t\t\t\t\"name\": \"\ud83d\udc36 Wird der Hund alleine zu den Patienten geschickt?\",\n\t\t\t\t\"acceptedAnswer\": {\n\t\t\t\t\t\"@type\": \"Answer\",\n\t\t\t\t\t\"text\": \"<p>Nein, ohne Therapeut kann der Hund nicht in die tiergest\u00fctzte Therapie aufgenommen werden. Das bedeutet, dass der Hund niemals alleine mit dem Patienten ist. Der Hundehalter wird stets in greifbarer N\u00e4he sein. Der Einsatzort spielt diesbez\u00fcglich keine Rolle. Mensch und Tier sind ein Team, eine Einheit. Keiner beginnt seine Arbeit ohne den anderen.<\/p>\"\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t}\n\t\t\t}\n\t\t\t,\t\t\t\t{\n\t\t\t\t\"@type\": \"Question\",\n\t\t\t\t\"name\": \"\ud83d\udc36 Kann ein Therapiehund t\u00e4glich eingesetzt werden?\",\n\t\t\t\t\"acceptedAnswer\": {\n\t\t\t\t\t\"@type\": \"Answer\",\n\t\t\t\t\t\"text\": \"<p>Nein, die Arbeitszeiten sollten stark reglementiert werden, damit der Hund den Spa\u00df an der Arbeit nicht verliert. Am besten sollte eine Zeitspanne von 45 Minuten pro Tag sowie maximal 3 Arbeitstage pro Woche nicht \u00fcberschritten werden.<\/p>\"\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t}\n\t\t\t}\n\t\t\t,\t\t\t\t{\n\t\t\t\t\"@type\": \"Question\",\n\t\t\t\t\"name\": \"\ud83d\udc36 Wie oft muss mit dem Hund trainiert werden?\",\n\t\t\t\t\"acceptedAnswer\": {\n\t\t\t\t\t\"@type\": \"Answer\",\n\t\t\t\t\t\"text\": \"<p>Egal, ob es sich um einen jungen oder einen alten Hund handelt, die Lektionen sollten t\u00e4glich wiederholt werden. An Tagen, an denen er zu Hause ist, werden sie halt dort, gewisserma\u00dfen im Trockenen, durchgenommen. Wichtig ist, dass es f\u00fcr den Hund immer ein ruhiges Spiel bleibt, bei dem er den Menschen helfen kann, sich besser zu f\u00fchlen. Mit ihren feinen Antennen sp\u00fcren die Hunde dies bei jedem einzelnen Menschen. Damit diese Antennen nicht \u00fcberreizt werden, ben\u00f6tigt der Hund die konsequente Arbeitseinteilung.<\/p>\"\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t}\n\t\t\t}\n\t\t\t\t\t\t]\n\t}\n<\/script>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hunde sind des Menschen bester Freunde. Dies ist eine Feststellung, zu der es nicht mehr viel zu sagen gibt. 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