{"id":2495,"date":"2022-05-25T00:00:00","date_gmt":"2022-05-24T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/floxik.de\/magazin\/2022\/05\/25\/antiaggressionstraining-fuer-hunde\/"},"modified":"2024-05-31T09:53:52","modified_gmt":"2024-05-31T07:53:52","slug":"antiaggressionstraining-fuer-hunde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/floxik.de\/magazin\/erziehung\/antiaggressionstraining-fuer-hunde\/","title":{"rendered":"Antiaggressionstraining f\u00fcr Hunde"},"content":{"rendered":"\n<p>Immer wieder kann bei Hunden zu aggressivem Verhalten kommen. Ein Punkt, an dem so mancher Hundebesitzer nicht nur \u00fcberfordert ist. Es kommt zu Unsicherheiten auf Seiten des Besitzers. Wie ist korrekt mit dem Hund umzugehen, damit die Aggressionen sich nicht weiter steigern? Wie kann der Hund am besten lernen, dass er nicht aggressiv sein muss? Und nat\u00fcrlich gilt es auch, die Ursachen \u00fcber die Aggressionen herauszufinden. Denn diese k\u00f6nnen vielf\u00e4ltig sein. <\/p>\n\n\n\n<p>Doch eines haben die Fachleute mittlerweile feststellen k\u00f6nnen: Niemals ist ein Hund aus reinem Naturell b\u00f6sartig und aggressiv. Im Normalfall sind sie nur eines: \u00c4ngstlich mit dem Wunsch sich zu verteidigen. Ein Verhalten, das bei allen Beteiligten auf Verst\u00e4ndnis treffen sollte. So ist es notwendig, um das aggressive Verhalten zu durchbrechen, dem Hund die Angst zu nehmen, richtig?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Warum nicht jede Hundeschule mit aggressiven Hunden umgehen kann?<\/h2>\n\n\n\n<p>Wer feststellt, dass sein Hund sich sehr h\u00e4ufig in unterschiedlichen Situationen aggressiv verh\u00e4lt, muss eine Entscheidung treffen. Er muss einen Weg finden, diese Aggressionen unter Kontrolle zu bringen. Wer mit dieser Aufgabe \u00fcberfordert ist, wird schnell die Entscheidung treffen, dass die Anmeldung in der Hundeschule seines Vertrauens mit dieser Arbeit beginnen sollte. <\/p>\n\n\n\n<p>Leider sind die meisten Hundeschule nicht f\u00fcr ein Antiaggressionstraining ausgelegt. So kommt es oftmals zu einer unsch\u00f6nen Folgereaktion: dem Unterdr\u00fccken der Aggressionen, dem Disziplinieren des Hundes oder, aufgrund von \u00dcberforderung des Hundetrainers, zum Ausschluss aus der Hundeschule. Sehr h\u00e4ufig handelt es sich um die letzte Reaktion.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist stets eine Frage, wie heftig und in welchen Situationen sich die Aggressionen zeigen. Je h\u00e4ufiger sie auftreten, je generalisierter sie sind, desto schwieriger ist es, den Hund in einer normalen Hundeschule zu resozialisieren. Dies liegt nicht daran, dass diese Hundetrainer nicht gut ausgebildet w\u00e4ren. <\/p>\n\n\n\n<p>Vielmehr ist es eine Tatsache, dass der regul\u00e4re Hundetrainer nicht dazu ausgebildet werden, sich mit sehr aggressiven Hunden auseinandersetzen zu m\u00fcssen. Sie lernen, den normalen, pflegeleichten Hund auszubilden, ihn bei Bedarf zu resozialisieren. <\/p>\n\n\n\n<p>Doch Hunde, die derart ver\u00e4ngstigt sind, dass sie eine generalisierte Angst aufweisen und deshalb ein dauerhaft aggressives Verhalten an den Tag legen, sind nicht Bestandteil der regul\u00e4ren Hundetrainerausbildung. Dies macht die Arbeit der vielen Hundeschulen landesweit nicht weniger wertvoll. (Lesen Sie auch <a href=\"https:\/\/floxik.de\/magazin\/erziehung\/welche-kriterien-sollte-eine-gute-hundeschule-erfuellen\/\"  >Welche Kriterien sollte eine gute Hundeschule erf\u00fcllen?<\/a> und <a href=\"https:\/\/floxik.de\/magazin\/erziehung\/ab-wann-mit-dem-welpen-in-die-hundeschule\/\"  >Ab wann mit dem Welpen in die Hundeschule?<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die besonderen Hundetrainer<\/h2>\n\n\n\n<p>Man kann es nicht anders sagen: Hundetrainer, die Antiaggressionsprogramme anbieten, m\u00fcssen nicht nur einen besonderen Draht zu Hunden haben. Sie m\u00fcssen sie wirklich verstehen, sich mit ihnen und ihrer Verhaltensweise identifizieren k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n<p>Zeitgleich ist es aber auch wichtig, dass der Besitzer eines aggressiven Hundes eine neuerliche Schulung erhalten muss. Denn oftmals verst\u00e4rkt er mit seinem eigenen Verhalten dem Tier gegen\u00fcber die Aggression unwissentlich. Hierf\u00fcr gibt es unterschiedliche Gr\u00fcnde. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Hauptgrund liegt darin, dass der Mensch versucht, den aggressiven Hund zu dominieren. Dies aber f\u00fchrt zu neuerlicher Angst beim Tier und damit weiterhin aggressivem Verhalten. Somit schlie\u00dft sich der Teufelskreis. Und genau an diesem Punkt ist es wichtig, einen verl\u00e4sslichen Hundetrainer mit einem guten Antiaggressionstraining zu finden und zu engagieren. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Teufelskreis muss unterbrochen werden. Erst wenn dies geschehen ist, kann mit dem Hund wieder auf regul\u00e4re Weise trainiert und das Tier resozialisiert werden. Ein schwieriger, weiter Weg, der beiden, Besitzer wie Hund, viel Kraft und vor allem Vertrauen zum neuen Hundetrainer abverlangen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch auch der Hundetrainer muss einige Voraussetzungen erf\u00fcllen, um mit dem aggressiv-ver\u00e4ngstigten Hund arbeiten zu k\u00f6nnen. Zum einen darf er absolut keine Angst vor den Aggressionen des Hundes aufzeigen. Schon eine innerliche Unruhe w\u00fcrde ihn verraten. <\/p>\n\n\n\n<p>Zudem ist es f\u00fcr ihn wichtiger als f\u00fcr alle anderen Hundetrainer, die K\u00f6rpersprache der Hunde perfekt zu beherrschen. Mitunter sind es die kleinsten Nuancen wie der Kopf gehalten oder der Schwanz bewegt wird, an denen er erkennen kann, wie der Hund gleich reagieren wird. Dieser Hundetrainer muss vorausdenken und die Situation schneller erfassen als der Hund selber.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Auf der emotionalen Ebene arbeiten<\/h2>\n\n\n\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich haben auch Hunde Emotionen. Emotionen, die wir Menschen nur allzu gerne aufnehmen, wenn sie positiver Art sind. Doch sobald ein Hund andere Emotionen an den Tag legt, fallen wir Hundebesitzer gerne in die Dominanzfalle. <\/p>\n\n\n\n<p>Angst erkennen wir oftmals nicht einmal. Dies liegt allerdings daran, dass der Hund der Angst hat, nicht zwangsl\u00e4ufig den R\u00fcckzug antritt oder versucht, dem Objekt auszuweichen. Sicherlich haben wir alle schon von dem Angstbei\u00dfer geh\u00f6rt: ein Hund, der aus Angst jemanden bei\u00dft, der ihm zu nahekommt. <\/p>\n\n\n\n<p>Doch gibt es genauso die Angst-Beller, die bellend auf alles lospreschen, in der Hoffnung, dass sich das Angstobjekt in Luft aufl\u00f6sen wird. Handelt es sich dabei um einen Menschen oder einen anderen Hund wird dies nat\u00fcrlich nicht der Fall sein. Die Angst allerdings bleibt bestehen. Genau an diesem Punkt f\u00e4ngt die emotionale Arbeit mit dem Hund an.<\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst sollte man sich die Frage stellen, was mit dem Vertrauensverh\u00e4ltnis zwischen Hund und Besitzer nicht stimmig ist, wenn der Hund denkt, er m\u00fcsste eine angstbelastete Situation selber kl\u00e4ren. Denn genau dies sollte nicht der Fall sein. Stets ist es die Aufgabe des Besitzers, sich sch\u00fctzend vor den Hund zu stellen. Viele Hundebesitzer verstehen diese Aufforderung falsch. Grunds\u00e4tzlich ist hiermit gemeint, dass der Besitzer Stresssituationen regelt, nicht der Hund. Dabei ist es egal, ob es sich um eine gr\u00f6\u00dfere Menschenansammlung, vorbeifahrende LKWs oder andere Hunde handelt. F\u00fcr den Hund wie auch seinen Besitzer muss die Rollenverteilung eindeutig sein. <\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcbernimmt der Hund in diesem Punkt die F\u00fchrung, k\u00f6nnen viele Ereignisse oder Begegnungen im Alltag zu einer Zerrei\u00dfprobe werden, da der Hund die Welt von einem ganz anderen Standpunkt aus wahrnimmt. Liegt die F\u00fchrung beim Besitzer jedoch, kann der Hund sich entspannen und schauen, was passiert.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/floxik.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/hund-in-aggressiver-haltung.jpg\" loading=\"lazy\" alt=\"Hund in aggressiver Haltung\" class=\"wp-image-11770\"\/><figcaption>Hund in aggressiver Haltung | Foto: cynoclub \/ Depositphotos.com<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nur nicht den Mut verlieren<\/h2>\n\n\n\n<p>Es gibt sowohl f\u00fcr den Hund als auch den Besitzer eine sehr gute Nachricht: Je aggressiver und wilder der Hund sich auff\u00fchrt, desto besser kann man mit ihm arbeiten, um das Verhalten zu normalisieren. \u00c4hnlich wie beim Menschen kann mit dem Sprichwort \u201eStille Wasser sind tr\u00fcb\u201c gespielt werden. Denn die stillen, die leisen Hunde, sind es, vor denen man sich in Acht nehmen muss. <\/p>\n\n\n\n<p>Hunde, die ihr Verhalten nicht ank\u00fcndigen und scheinbar aus dem Nichts einen Angriff starten, sind es, die als tickende Zeitbomben einzuordnen sind. Die anderen jedoch, die schon die ganze Zeit bellen, herumspringen, die Z\u00e4hne zeigen, bei denen stellt man sich bereits auf ein Mehr ein und w\u00e4re bei einem Angriff vorbereitet.<\/p>\n\n\n\n<p>Sicherlich fragt sich der eine oder andere Leser nun, warum ein Hund, der sich wild und aggressive geb\u00e4rdet, etwas Gutes sein soll. Hunde haben eine sehr direkte Form der Kommunikation. Ist er also dabei, sich lautstark bemerkbar zu machen, egal ob mit dem K\u00f6rper oder mit der Stimme, dann will er uns ganz konkret etwas mitteilen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Was er braucht<\/li><li>Was ihn \u00e4ngstigt<\/li><li>Wie es ihm just in diesem Augenblick geht<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Der Punkt \u201ewas er braucht\u201c ist hierbei der wichtigste. W\u00e4hrend die Kommunikation f\u00fcr den Hund eindeutig ist und er, zumindest von seinem Standpunkt aus, ganz klar zu verstehen gibt, was ihm fehlt, stehen wir Menschen wortw\u00f6rtlich auf dem Schlauch und verstehen ihn ganz einfach nicht. <\/p>\n\n\n\n<p>Und wieder haben wir es mit einer guten Nachricht zu tun. Denn die Hundekommunikation ist f\u00fcr jeden Menschen, der sich M\u00fche gibt und einen entsprechenden \u201eSprachlehrer\u201c an der Hand hat, zu lernen. Nat\u00fcrlich geht das nicht von heute auf morgen. Richtig \u2013 dies wird uns in einschl\u00e4gigen Fernsehsendungen immer wieder vermittelt. Doch hinterfragt in diesen Sendungen auch niemand, WIE LANGE das Justieren der Kommunikation zwischen Hund und Besitzer letztlich gedauert hat. <\/p>\n\n\n\n<p>Daf\u00fcr gibt es auch keine konkreten Angaben. Denn jedes Hund-Mensch-Team ist anders. Wie schnell lernt der Besitzer? Wie leicht l\u00e4sst sich der Hund \u00fcberzeugen, dass sich nun alles zum Guten wendet und er sein aktuelles Verhalten aufgeben kann?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Erlernen der Hundesignale<\/h2>\n\n\n\n<p>Um diese korrekt zu erlernen, ist es notwendig, einen versierten Hundetrainer an seiner Seite zu wissen, f\u00fcr den die Hundekommunikation das Allt\u00e4glichste der Welt ist. Allerdings muss dieser Hundetrainer nicht nur mit Hunden zurechtkommen, sondern sich auch oder vielmehr ganz besonders auf den Besitzer eingehen k\u00f6nnen. Denn er ist es, der die ihm fremde Sprache lernen soll. Dies ist notwendig, damit er jedes Signal des Hundes korrekt versteht und entsprechend reagieren kann. <\/p>\n\n\n\n<p>Wir d\u00fcrfen nicht vergessen, dass die Hundekommunikation innerhalb von Sekunden stattfindet. So ist es zwar verst\u00e4ndlich, wenn man nicht w\u00e4hrend des gesamten Spazierganges auf den Hund fixiert ist. Doch sollte man stets den Hund UND die Umgebung im Auge behalten. Mit ein wenig \u00dcbung ist dies leicht zu bewerkstelligen. Sie werden dann schnell merken, wenn der Hund etwas bemerkt, was f\u00fcr Sie beide noch gar nicht sichtbar ist. Auch bei Ihnen werden diese Antennen mit der Zeit gesch\u00e4rft, sodass Sie den Hund bereits im Vorwege beruhigen bzw. an die kurze Leine nehmen k\u00f6nnen, bevor eine tats\u00e4chliche Begegnung \u00fcberhaupt entsteht.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch zur\u00fcck zu den Signalen der Hunde: Jede k\u00f6rperliche Reaktion des Hundes gibt Auskunft dar\u00fcber, was gerade in seinem Kopf vor sich geht. K\u00f6nnen Sie ein Muster erkennen? K\u00f6nnen Sie bestimmte Situationen oder Begegnungen ausmachen, die immer wieder zu der gleichen Reaktion des Hundes f\u00fchren? Notieren Sie sich diese. Besprechen Sie dies mit dem Hundetrainer und nehmen ihn am besten zu einer solchen Begegnung mit. <\/p>\n\n\n\n<p>Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn stets an der gleichen Kreuzung Nervosit\u00e4t und steigende Aggression oder Sturheit auftreten. Gerade zu Beginn des Antiaggressionstraining ist es f\u00fcr den Hundebesitzer noch nicht einfach alle Signale zu erkennen und auch korrekt einzuordnen. Der Hundetrainer ist gewisserma\u00dfen sein \u00dcbersetzer. Unterschiedliche Ursachen k\u00f6nnen registriert werden:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Begegnungen mit bestimmten Hunden<\/li><li>Begegnungen mit bestimmten Menschen<\/li><li>Begegnungen mit Fahrzeugen unterschiedlicher Art<\/li><li>Laute Stimmen oder Ger\u00e4usche<\/li><li>Das Leben mit dem neuen Zweithund oder einem anderen neuen Tier im Haushalt<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wo reagiert der Hund mit Angst \/ Aggression?<\/h2>\n\n\n\n<p>Hierzu wird die Mitarbeit des Besitzers ganz dringend ben\u00f6tigt. Reagiert der Hund beispielsweise nur im Vorgarten, insbesondere auf Menschen mit bestimmter Kleidung (etwa der Postbote), so kann davon ausgegangen werden, dass es sich um eine revierbezogene Handlung handelt. Reagiert er beim F\u00fcttern auf die kleinste St\u00f6rung, hat er Angst, dass ihm sein Futter genommen wird. Diese Informationen sind wichtig f\u00fcr die Vorgehensweise.<\/p>\n\n\n\n<p>Jeder Besitzer kann verstehen, wenn der Hund beim Fressen ungest\u00f6rt sein m\u00f6chte. Aber ist er es auch wirklich? Oder werkeln Sie in der K\u00fcche weiter um ihn herum, w\u00e4hrend er in Ruhe fressen m\u00f6chte? Geben Sie ihm die Sicherheit, die er zum ruhigen, entspannten Fressen ben\u00f6tigt und die Aggression wird sich legen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eines m\u00fcssen wir uns klar machen: Der Hund hat viele M\u00f6glichkeiten, seinen Unmut, wor\u00fcber auch immer, zu \u00e4u\u00dfern. Sind diese aber ersch\u00f6pft und er kann sich immer noch nicht verst\u00e4ndlich machen, bleibt ihm nur noch der Angriff nach vorn. Seinem Charakter entsprechend wird er diese letzte Option nutzen. <\/p>\n\n\n\n<p>Genau genommen ist es eine Verhaltensweise, die wir auch vom Menschen kennen. Denn auch viele Menschen beginnen zu schreien und sich anderweitig zu wehren, wenn sie wortw\u00f6rtlich der M\u00f6glichkeiten beraubt sind und mit dem R\u00fccken an der Wand stehen. Genau dies sehen wir bei einem aggressiven Hund, der sich nicht mehr anderweitig zu helfen wei\u00df.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Den Charakter \u00e4ndern? Unm\u00f6glich<\/h2>\n\n\n\n<p>Wer mit seinem Hund an dessen Aggressionen arbeiten will, muss wissen, dass er sich auf dessen Urinstinkte einl\u00e4sst. Sie wollen gelebt, aber korrekt kanalisiert werden. Den Weg dorthin weist der Hundetrainer, der sich mit dieser Methode auskennt. Niemals sollten Sie mit Halbwissen bewaffnet, eigenst\u00e4ndig auf diesen Weg machen. Sicherlich k\u00f6nnte es gut gehen. Allerdings sollte man unbedingt auf Nummer sicher gehen \u2013 mit dem Hundetrainer.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele Hundebesitzer denken, dass man mit diesem Training eine Charakter\u00e4nderung des Hundes erreichen kann. Doch ist dieser absolut unver\u00e4nderlich. Jedoch wird der Hund, und auch Sie als Besitzer, eine neue Form der Kommunikation, des Zusammenlebens lernen. Diese wird die Missverst\u00e4ndnisse aus der Welt r\u00e4umen und einen neuen Weg freigeben, auf dem Sie beide ohne Angst, ohne Aggression, daf\u00fcr mit optimierter Kommunikation und korrekt zugewiesenen Rollen im Hund-Mensch-Team dahinschreiten k\u00f6nnen. Nein, Sie k\u00f6nnen den Charakter nicht \u00e4ndern und doch wird es Ihnen vorkommen, als h\u00e4tten Sie einen vollkommen neuen Hund an der Leine.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#fefad8\">Vertrauen Sie Ihrem Hund und trauen Sie sich, die K\u00f6rpersprache der Hunde zu erlernen. Mit ihr \u00f6ffnet sich eine neue Welt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">FAQ<\/h2>\n\n\n\t\t<section\t\tclass=\"sc_fs_faq sc_card    \"\n\t\t\t\t>\n\t\t\t\t<h2>\ud83d\udc36 Ich habe einen aggressiven Hund, der nur schwer zu handeln ist. Muss ich ihn nun weggeben?<\/h2>\t\t\t\t<div>\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"sc_fs_faq__content\">\n\t\t\t\t\n\n<p>Nein, per se gibt es keine aggressiven Hunde. Meist sind sie nur verunsichert und \u00e4ngstlich. Die Wut \/ Aggression entspringt ihrer Angst. Mit einem Antiaggressionstraining bei einem zertifizierten Hundetrainer ist eine Neuausrichtung des Hundes (fast) immer m\u00f6glich.<\/p>\n\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section\t\tclass=\"sc_fs_faq sc_card    \"\n\t\t\t\t>\n\t\t\t\t<h2>\ud83d\udc36 Kann ich das aggressive Verhalten meines Hundes eigenst\u00e4ndig reglementieren?<\/h2>\t\t\t\t<div>\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"sc_fs_faq__content\">\n\t\t\t\t\n\n<p>Viele unterschiedliche Methoden werden weltweit zur Bew\u00e4ltigung von Aggressionen beim Hund eingesetzt. Viele befassen sich allerdings nur mit dem Einsch\u00fcchtern und Dominieren der Hunde. Dies f\u00fchrt in den meisten F\u00e4llen aber zu einer weiteren Verunsicherung und damit zu verst\u00e4rkten oder neuen Aggressionen durch den Hund.<\/p>\n\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section\t\tclass=\"sc_fs_faq sc_card    \"\n\t\t\t\t>\n\t\t\t\t<h2>\ud83d\udc36 Wie schnell lassen sich mit dem Antiaggressionstraining Erfolge erzielen?<\/h2>\t\t\t\t<div>\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"sc_fs_faq__content\">\n\t\t\t\t\n\n<p>Pauschal l\u00e4sst sich diese Frage nicht beantworten. Zum einen ist das Ausma\u00df der Aggression einzusch\u00e4tzen. Welche Charakterz\u00fcge besitzt der Hund? Wurde bereits mit anderen Methoden versucht, ihm seine \u201eUnarten\u201c abzugew\u00f6hnen? Wie oft kann der Hundetrainer involviert werden und wie oft steht eigenst\u00e4ndiges Training auf dem Plan?<\/p>\n\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section\t\tclass=\"sc_fs_faq sc_card    \"\n\t\t\t\t>\n\t\t\t\t<h2>\ud83d\udc36 Ich traue es mir nicht zu, zu Hause mit dem Hund zu \u00fcben. Wie kann man trotzdem erfolgreich sein?<\/h2>\t\t\t\t<div>\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"sc_fs_faq__content\">\n\t\t\t\t\n\n<p>In diesem Fall kann zun\u00e4chst der Hundetrainer mit dem Hund arbeiten. Zeitgleich ist es aber auch notwendig, dass Sie Ihre Kenntnisse der Hundekommunikation auffrischen bzw. verbessern. Auch dies \u00fcbernimmt der Hundetrainer. Ein Hundebesitzer, der die Signale seines Hundes eindeutig versteht, wird ihm auch die Sicherheit geben k\u00f6nnen, die er braucht, um sein aktuelles Verhalten ablegen und dem Besitzer zu 100% wieder vertrauen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\n<script type=\"application\/ld+json\">\n\t{\n\t\t\"@context\": \"https:\/\/schema.org\",\n\t\t\"@type\": \"FAQPage\",\n\t\t\"mainEntity\": [\n\t\t\t\t\t{\n\t\t\t\t\"@type\": \"Question\",\n\t\t\t\t\"name\": \"\ud83d\udc36 Ich habe einen aggressiven Hund, der nur schwer zu handeln ist. Muss ich ihn nun weggeben?\",\n\t\t\t\t\"acceptedAnswer\": {\n\t\t\t\t\t\"@type\": \"Answer\",\n\t\t\t\t\t\"text\": \"<p>Nein, per se gibt es keine aggressiven Hunde. Meist sind sie nur verunsichert und \u00e4ngstlich. Die Wut \/ Aggression entspringt ihrer Angst. 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