Du willst ein schönes und einzigartiges Foto von deinem Hund machen, weißt aber nicht, wo du anfangen sollst? Auch als Fotograf für Hunde stößt du wahrscheinlich hin und wieder an deine Grenzen. Wir zeigen dir, wie du deine Hundefotos auf eine nächste, professionelle Stufe hebst und was du genau dabei beachten musst, um beim Shooting mit Hund erfolgreich zu sein.

Die besten Möglichkeiten für schöne Hundefotos

Überlege dir vor dem Fotoshooting, wofür genau du die Hundefotos verwenden möchtest. Wenn du dein Fotobuch online selbst erstellen möchtest oder du einen online Fotokalender planst, kannst du den Stil direkt an das Design des Fotobuchs oder Kalenders anpassen und so ein harmonisches Gesamtbild erzeugen.

Bei einem Kalender lohnt es sich, die Motive auf die Jahreszeiten umzulegen und passend zur Stimmung Hintergründe, Motive und Equipment zu wählen. Wenn du stattdessen Website oder Social Media Beiträge planst, lohnt es sich, auf eine einheitliche Grundstruktur deines Feeds oder deiner Homepage zu achten. Das gibt dem Profil die notwendige Aufmerksamkeit und einen durchgehend roten Faden.

Hundefotos sind für viele verschiedene Zwecke

Wenn du weißt, wozu du die Fotos verwenden willst, kannst du mit dem Fotoshooting beginnen. Hundefotos sind für viele verschiedene Zwecke geeignet. Wandbilder, Geschenke, Social Media und Website sind nur einige Beispiele.

  • Drucke deine Lieblingsfotos als Wandbild aus und verschönere dein Zuhause.
  • Nutze die Fotos als Geschenke für Hundefreunde.
  • Poste die Fotos auf Social Media und zeige diese anderen Hundefreunden- und begeisterten.

Mit einer professionellen Präsentation deiner Hundebilder präsentierst du nicht nur den Hund und dich selbst, sondern erweckst Vertrauen bei deinen Nutzern. Gerade im Businessbereich kannst du dadurch deine Marke noch besser hervorheben und den Wiedererkennungswert des Unternehmens steigern.

Leiste Vorbereitungsarbeit

Die richtige Vorbereitung ist wesentlich für das gelungene Porträtieren deines Hundes. Suche dir Inspiration und wähle einen passenden Aufnahmeort. Beachte auch das Wetter und stelle sicher, dass dein Hund die nötige Pflege und Sicherheit bekommt. Bei der Fotografie deines Hundes ist es wichtig, dass er sich wohl und sicher fühlt. Experimentiere mit verschiedenen Perspektiven, um die einzigartige Persönlichkeit deines Hundes noch stärker zu betonen.

Was möchtest du mit dem Hundeshooting erreichen?

Möchtest du deinen Hund im aktiven Zustand oder besser bei Entspannung ablichten? Wähle einen geeigneten Ort für die Aufnahme aus und setze dir eine klare Deadline, bis wann du die Fotos beisammen haben möchtest und dein Projekt finalisiert sein soll.

Den richtigen Platz wählen

Die Wahl des richtigen Platzes ist entscheidend für das Endergebnis deines Bildes. Überlege, welcher Standort optimal mit den Charaktereigenschaften deines Hundes und dem Ziel deines Projektes übereinstimmt. Dabei muss es nicht immer das Studio mit professionellem Equipment sein. Vielmehr kannst du dich auf Naturfotos im Freien beschränken und diese bei gutem Tageslicht mit einer professionellen Fotokamera ablichten. So entsteht ein natürlicher Effekt, den du mit reiner Bearbeitung nur selten schaffst.

Die Lichtverhältnisse und das Wetter berücksichtigen

Wenn du planst, deinen Hund im Freien zu fotografieren, ist es sinnvoll, das Wetter und die Lichtverhältnisse zu berücksichtigen. Bei Tageslicht fotografiert es sich leichter als bei Dämmerung, jedoch kommt dort eine völlig neue Stimmung zum Ausdruck, die mystisch und geheimnisvoll erscheint. Richte deine Kamera deshalb dem Licht entsprechend ein und verwende eventuell Schutzausrüstung und Belichtungskörper, um die richtigen Effekte zu erzeugen.

Das Wohl des Hundes geht vor

Beim Fotografieren von Hunden musst du dir stets dessen Sicherheit und Verpflegung bewusst sein. Stelle sicher, dass dein Hund ausreichend Wasser und Futter vor Ort hat und du ihn bei den Aufnahmen nicht zwingst oder stresst. Ebenso musst du für deinen Hund Schutzausrüstung bereitstellen, eine kleine Hundehütte oder einen Regenschutz, falls es nass wird. Die besten Fotos entstehen oft aus der Spontanität heraus. Versuche den Hundeshootings daher so gelassen wie möglich zu sehen und den Hund keinesfalls unter Druck zu setzen.

Nützliche Inspirationen und Ideen

Für Hundefotoshootings gibt es viele Ideen. Eine Idee ist es, Action-Fotos und lebhafte Momente von deinem mit der Kamera zu erfassen. Dabei ist es wichtig, den Hund im Vorfeld darauf zu trainieren und ihn mit der Situation spielend vertraut zu machen. Er soll merken, dass er sich in einer ungezwungenen und vor allem ungefährlichen Situation befindet.

Eine weitere Idee ist ein Fotoshooting mit mehreren Hunden und auch Menschen. Mensch und Tier können im Foto vereint werden und damit ein stimmiges Gesamtbild ergeben.

Nutze ebenso Requisiten. Tobe dich aus und verwende lustiges Equipment. Vergewissere dich dabei immer, dass dein Hund in einer angenehmen und liebevollen Atmosphäre untergebracht ist. Je mehr Requisiten du verwendest und je bunter und lustiger dein Bild wird, umso flexibler bist du später bei der Auswahl des richtigen Schnappschusses.

Hundeshooting in einem Fotostudio
Hundeshooting in einem Fotostudio | Foto: Krakenimages.com / Depositphotos.com

Wichtige Tipps für das Hundeshooting

Das Vertrauen gewinnen

Es gibt ein paar Punkte, die du beim Fotografieren deines Hundes beachten solltest, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Gewinne das Vertrauen deines Hundes. Wichtig ist, dass sich der Hund während der Aufnahme bei dir wohlfühlt und sicher ist. Gib ihm Raum, sich in neuen Umgebungen zurechtzufinden und erkunde diese, falls notwendig im Vorhinein. Belohne ihn im Anschluss mit Leckerchen und gutem Zuspruch, wenn er gute Arbeit leistet.

Unterschiedliche Perspektiven testen

Teste unterschiedliche Perspektiven. Beim Fotografieren deines Hundes kannst du verschiedene Perspektiven testen und damit variieren. Du kannst Bilder von der Vogelperspektive schießen, um das Gesamterscheinungsbild deines Hundes zu zeigen, oder von der Unterseite, um eine geheimnisvolle und mysteriöse Stimmung zu erzeugen. Test einmal den Blickwinkel über ein Bullauge aus. Damit kannst du besonders kreative und lustige Fotos schießen. Experimentiere gemeinsam mit dem Hund und findet Posen, die für beide stimmig sind und sich gut anfühlen.

Augenkontakt herstellen

Um den Hund beim Fotografieren in Aktion zu halten, ist es wichtig, Augenkontakt herzustellen. Trainiere deinen Hund, damit er weiß, was er machen soll, wenn du ihm einen Hinweis gibst. Der Actionmodus oder die Burst-Funktion deiner Kamera können dir dabei helfen, viele Bilder in kurzer Zeit aufzunehmen und verschwommene Bilder zu minimieren.

Natürliches Licht

Damit du die bestmögliche Belichtung erhältst, solltest du den Ort wählen, an dem viel natürliches Licht vorhanden ist. Versuche, verschiedene Einstellungen, um zu sehen, welche am besten funktioniert.

Ein Hundeshooting für unvergessliche Momente

Die Bilder von deinem Hundeshooting können sowohl für private Fotobücher als auch für die kommerzielle Nutzung verwendet werden. Um deinen Hund richtig zu trainieren, ist es hilfreich, anregende Hinweise zu geben, damit er bestimmte Aktionen während des Shootings ausführen kann. Für gute Ergebnisse beim Fotografieren von Hunden solltest du jedenfalls die entsprechende Belichtung, ansprechende Requisiten und eine gute Kamera mit dir führen, damit die Bilder am Ende hochwertig und professionell erscheinen.

Wenn du dein nächstes Fotobuch online selbst erstellen willst, solltest du dich jedenfalls professionell auf das Shooting vorbereiten. Die beste Kamera nützt dir nichts, wenn du dir bei der Kameraführung und den Einstellungen unsicher bist. Hast du die wichtigsten Punkte im Blick und konntest du Vertrauen zum Hund aufbauen, steht deinem nächsten erfolgreichen Shooting nichts mehr im Weg.

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Letzte Änderung: 31. Mai 2024